Bei Direktinvestments fehlt oft Hinweis auf Risiken

08.02.2019
Schiffscontainer, Baumplantagen oder Solaranlagen: Direktinvestments werden Geldanlegern gegenüber oft als sicher beworben. Dabei bergen sie auch einige Risiken.
Wer sein Geld in Direktinvestments anlegt, sollte auch die Risiken in den Blick nehmen. Die Anbieter spielen diese oft herunter. Foto: Uwe Zucchi
Wer sein Geld in Direktinvestments anlegt, sollte auch die Risiken in den Blick nehmen. Die Anbieter spielen diese oft herunter. Foto: Uwe Zucchi

Berlin (dpa/tmn) - Die Anbieter von Direktinvestments betonten meist, wie solide solche Anlagen seien, erklären die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen. Risiken werden dagegen herunter gespielt, obwohl diese Informationen für Anleger besonders wichtig sind.

Bei Direktinvestments erwerben die Anleger Eigentum am jeweiligen Anlageobjekt und vermieten oder verpachten dieses gleich wieder an den Anbieter zurück. Mit diesem Eigentümer-Status ergeben sich für Anleger aber auch Verpflichtungen.

So müssen sie möglicherweise über das investierte Kapital hinaus Zahlungen leisten. Auch auf mögliche Steuerbelastungen werde nicht immer hingewiesen, kritisieren die Marktwächter. Anleger sollten Aussagen in den Unterlagen der Investment-Anbieter daher immer kritisch prüfen.

Infos der Marktwächter-Experten der Verbraucherzentralen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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