Banken fragen nicht nach sensiblen Daten

15.11.2021
Betrüger nutzen das Telefon oft, um an sensible Daten von arglosen Verbrauchern zu kommen. Wer bei einem Anruf ein ungutes Gefühl hat, sollte einfach auflegen.
Auch wenn der Anrufer seriös und die Geschichte glaubhaft klingt - sensible Daten wie PIN oder Kontonummer sollten man nicht preisgeben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Auch wenn der Anrufer seriös und die Geschichte glaubhaft klingt - sensible Daten wie PIN oder Kontonummer sollten man nicht preisgeben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Es ist eine Masche, die kaum auszurotten ist: Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter einer Bank oder Sparkasse aus. Häufiger Grund für den Anruf: Sie wollen angeblich wichtige Kundendaten wie Kontonummern, Passwörter oder PINs abgleichen.

Die Betrüger treten dabei in der Regel sehr vertrauenswürdig auf, warnt die Initiative Euro Kartensysteme. Wer angerufen wird, sollte sich aber nicht täuschen lassen.

Weder Bankmitarbeiter noch Behörden fragen sensible Daten wie etwa die Geheimzahl oder eine TAN ab. Am besten legt man bei einem solchen Anruf sofort auf. Denn die PIN der Zahlungskarten darf nicht einfach an Dritte weitergegeben werden.

Bei Verlust oder Diebstahl müssen Bankkunden ihre Zahlungskarte umgehend sperren lassen. Der Sperr-Notruf 116 116 ist rund um die Uhr erreichbar. Wer bereits auf so einen Trick reingefallen ist oder den Missbrauch seiner Daten vermutet, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten und gegebenenfalls auch das Konto sperren.

© dpa-infocom, dpa:211115-99-09523/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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