Bank und Bausparkasse: Scheck oder Prämie nicht annehmen

13.05.2016
Etwas geschenkt bekommen ist eine schöne Sache. Vorsicht ist aber geboten, wenn der Schenkende die Bank oder Bausparkasse ist. Hier können Schecks oder Prämien auch als Mittel dienen, um den Sparer aus günstigen Altverträgen heraus zu locken.
Sparer sollten wachsam sein, wenn ihre Bank oder Bausparkasse ihnen bei Vertragswechsel Premien in Aussicht stellt. Foto: dpa-infocom
Sparer sollten wachsam sein, wenn ihre Bank oder Bausparkasse ihnen bei Vertragswechsel Premien in Aussicht stellt. Foto: dpa-infocom

Potsdam (dpa/tmn) - Bekommen Bausparer mit Altverträgen von ihrer Bank oder Bausparkasse einen Scheck, eine Prämie oder ein Alternativangebot in Aussicht gestellt, sollten sie skeptisch sein.

Wer ein solches Angebot annimmt, stimmt unter Umständen einer Zuteilung zu, warnt die Verbraucherzentrale Brandenburg. Mit der Folge, dass der Kunde dann unter Umständen nicht mehr von den gut verzinsten Altverträgen profitiert.

Denn in der Regel sind die neuen Angebote nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht attraktiver als die Zinsvorteile der Altverträge. Im Gegenteil: Meist versuchen die Bausparkassen auf diese Weise Kunden aus den Altverträgen zu drängen. Zur Sicherheit sollten Verbraucher ihrer Bausparkasse schreiben, dass sie einer Kündigung widersprechen.

Wer Ärger mit seinem Anbieter hat, kann sich an eine der zuständigen Schlichtungsstellen wenden. Eine Übersicht zu den Ombudsmännernerhalten Verbraucher online.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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