Auf Reisen zwei verschiedene Geldkarten mitnehmen

19.06.2020
Bargeldloses Bezahlen ist bequem und beliebt, gerade in Corona-Zeiten. Damit das auch im Ausland reibungslos klappt, sollten Touristen ein paar Dinge beachten - und im Notfall Bescheid wissen.
Einkaufsbummel im Urlaub: Damit das gut klappt, hat man am besten nicht nur eine Geldkarte im Gepäck. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Einkaufsbummel im Urlaub: Damit das gut klappt, hat man am besten nicht nur eine Geldkarte im Gepäck. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Zwei unterschiedliche gültige Zahlungskarten sollte jeder auf seiner Reise dabei haben. So ist man flexibel - denn nicht jede Karte ist überall einsetzbar. Das rät die Initiative Euro Kartensysteme. An Bargeld reichen zu Urlaubsbeginn erst einmal 100 bis 200 Euro in kleinen Scheinen.

Die persönlichen Geheimzahlen (PIN) gehören nicht in die Brieftasche, stattdessen sollte man sie grundsätzlich auswendig kennen. Wird die Nummer beim Bezahlen oder Abheben eingetippt, die Sicht für andere immer verdecken. Im Ausland außerdem stets darauf achten, dass in Landeswährung abgerechnet wird. Das ist in der Regel günstiger als die angebotene Euro-Umrechnung.

Die Karten sollte man zudem niemals unbeaufsichtigt in Auto, Hotelzimmer oder Ferienwohnung zurücklassen, sondern sie in verschlossenen Innentaschen der Kleidung oder im Brustbeutel mitnehmen.

Geht eine Karte verloren, lässt man sie umgehend sperren. Dafür gibt es rund um die Uhr den Sperr-Notruf oder die Sperr-App 116 116 für Android und iOS. Aus Deutschland ist dieser Notruf kostenfrei. Im Ausland wird in der Regel die +49 vorgewählt. Alternativ gilt hier die Nummer +49 30 4050 4050. Der Diebstahl einer Karte sollte außerdem bei der Polizei angezeigt werden.

SperrApp für Android

SperrApp für iPhone


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Ab dem 14. September dürfen beim Onlinebanking keine TAN-Listen auf Papier (iTAN) mehr verwendet werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Das sind die neuen Regeln fürs Onlinebanking Eine EU-Richtlinie verbannt TAN-Listen aus Papier und öffnet neuen Dienstleistern den Weg zum Bankkonto. Verbrauchern bringt das Vor- und Nachteile - und mehr Aufwand.
Goldbarren in unterschiedlicher Größe liegen bei einem Goldhändler in einem Tresor. Foto: Sven Hoppe/Illustration Wenn Verbraucher mit Gold spekulieren Gold wird nie wertlos. Diese Aussage stimmt schon. Wer das Edelmetall der Rendite wegen kauft, macht aber in der Regel nur Gewinn, wenn der Goldpreis steigt. Der Markt ist voller Goldanlage-Produkte. Was bringen diese?
Nach dem Orkantief «Friederike» müssen Bahnkunden noch mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa Nach «Friederike»: Tipps für Haus, Auto, Job und Reisen Nach dem Sturmtief «Friederike» haben die Aufräumarbeiten begonnen. Auch die ersten Züge im Nah- und Fernverkehr rollen wieder. Was sollen Hausbesitzer nun tun, wenn etwa das Dach beschädigt worden ist? Und was müssen Auto- und Bahnfahrer beachten?
Der Brexit hat auch Folgen für Verbraucher in Deutschland - viele Fragen rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU sind aber noch offen. Foto: Wolfgang Kumm Verbraucherfragen rund um den Brexit Komme ich nach dem Brexit noch mit dem Flieger nach London? Was wird aus meinem Erasmus-Stipendium? Das Hin und Her rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU wirft auch für Verbraucher in Deutschland viele Fragen auf. Die wichtigsten Punkte im Überblick.