Zweite Auflage des Range Rover Evoque startet im April

23.11.2018
Im April bringt Land Rover die zweite Generation des kompakten Range Rover Evoque zu den Kunden. Er soll weiterhin nicht nur geländefähig sein, sondern wird auch elektronisch aufgerüstet: Ein System verschafft dem Fahrer sogar einen Röntgenblick durch die Motorhaube.
Zweitauflage: Der neue Range Rover Evoque rollt im Frühjahr zu den Kunden. Foto: Nick Dimbleby/Land Rover
Zweitauflage: Der neue Range Rover Evoque rollt im Frühjahr zu den Kunden. Foto: Nick Dimbleby/Land Rover

Kronberg im Taunus (dpa/tmn) - Land Rover bereitet den Start des neuen Range Rover Evoque vor. Die zweite Generation des noblen Geländewagens für die Kompaktklasse kommt nach Angaben des Herstellers im April in den Handel und bleibt mit einem Einstiegspreis von 37.350 Euro auf dem Niveau des Vorgängers.

Zwar hat sich an den Abmessungen nichts geändert, und das Design ist nur geglättet und noch weiter reduziert worden, sagt Designchef Gerry McGovern. Doch innen bietet der Evoque deutlich weniger Schalter, ein eleganteres Cockpit und mehr Platz: Es gibt spürbar mehr Beinfreiheit im Fond, mehr Ablagen und einen Kofferraum, der um zehn Prozent auf 591 bis 1383 Liter wächst.

Angetrieben wird er von Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln, die ein Leistungsspektrum von 110 kW/150 PS bis 221 kW/300 PS abdecken und in Kombination mit der Automatik immer als Mild-Hybrid ausgeliefert werden. Ein mit 48 Volt betriebener Startergenerator hilft beim Anfahren, verlängert die Start-Stopp-Phasen und erhöht den Rekuperationsanteil.

So senkt er den Verbrauch im Alltag laut Land Rover um bis zu sechs Prozent und drückt den CO2-Ausstoß im Normverfahren für den schwächsten Diesel auf bestenfalls 143 g/km. Dieser wird mit Front- statt Allradantrieb angeboten. Später im Jahr soll erstmals noch ein Plug-in-Hybrid auf Basis eines Dreizylinder-Benziners kommen, so der Hersteller.

Zwar betonen die Briten die Offroad-Fähigkeiten des Evoque und bieten dafür zwei Allradsysteme an, sie haben aber auch ein paar Neuerungen aus der digitalen Welt eingebaut. So wird die Motorhaube quasi durchsichtig, weil Kameras während der Fahrt ums Auto herum filmen und die Elektronik daraus einen entsprechenden Röntgenblick komponiert, der unter anderem beim Parken helfen soll.

Eine ähnliche Technik bietet der elektronische Rückspiegel, der auf Knopfdruck zum Bildschirm für eine Kamera über der Heckscheibe wird und so selbst dann das volle Bild zeigt, wenn der Blick nach hinten zum Beispiel von den Passagieren verdeckt ist.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Das Luxus-SUV Cullinan von Rolls-Royce fährt derzeit noch im Tarnkleid umher. Foto: Rolls-Royce/dpa Neue Autos 2018: Vor allem Geländewagen kommen Weil die Nachfrage nach SUVs weiter steigen soll, wächst auch das Angebot. Das Autojahr 2018 wird wieder im Zeichen des SUVs stehen. Aber wenigstens unter der Haube tut sich etwas. Und ein paar Neuheiten für die anderen Segmente gibt es ja auch noch.
Neue Generation: Mercedes bringt das neue Modelle seiner B-Klasse. Foto: Daimler AG Das bringt das Autojahr 2019 Das Beste von heute und jede Menge für morgen - klingt wie Werbung eines Radiosenders, passt aber auch aufs neue Autojahr. Mitten im Wandel der Mobilität fahren die Hersteller mit neuen Modellen aus der alten Autowelt und viele Premieren für eine neue Zeit auf.
Die Toyota-Prius-Variante von Hyundai: Der Ioniq ist ein Öko-Auto mit Hybrid-, Plug-in- oder Elektroantrieb und eine der wenigen grünen Neuheiten in Genf. Foto: Thomas Geiger Lieber heute als morgen - PS-Branche zeigt sich pragmatisch Die Autobosse predigen die Neuerfindung des Autos und wagen doch nur Trippelschritte: In Genf scheint sich die PS-Branche im Kreis zu drehen, denn revolutionäre Neuheiten sucht man dort vergebens. Dafür sind viele der gezeigten Modelle reif für die Produktion.
Mitsubishi will bei den kompakten SUV mitmischen. Dafür schicken die Japaner den neuen Eclipse Cross ins Rennen. Foto: Mitsubishi/dpa Mitsubishi Eclipse Cross im Test: Eine schräge Nummer Nachdem es arg still geworden ist um Mitsubishi, melden sich die Japaner jetzt mit einer ziemlich vorlauten Premiere zurück. Um im Ringen mit Bestsellern wie dem Hyundai ix35 oder VW Tiguan wahrgenommen zu werden, setzt der neue Eclipse Cross auf ein schräges Design.