Zu dunkle Sonnenbrillen sind am Steuer tabu

06.05.2020
Der Frühling ist da, die Sonnenstunden werden länger. Auch für Autofahrer empfiehlt sich eine Sonnenbrille. Doch die darf nicht zu dunkel sein.
Die Gläser einer Sonnenbrille zum Autofahren sollten nicht zu dunkel getönt sein. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Die Gläser einer Sonnenbrille zum Autofahren sollten nicht zu dunkel getönt sein. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Köln/Berlin (dpa/tmn) - Autofahrer sollten beim Kauf ihrer Sonnenbrille auf Modelle mit nicht zu dunklen Gläsern achten. Die Tönungsstufen der Kategorien 2 bis 3 eignen sich am besten, so der Tüv Rheinland. Ungeeignet und am Steuer verboten ist die Kategorie 4. Manche Modelle tragen daher auch eine Kennzeichnung mit einem durchgestrichenen Autosymbol.

Am wenigsten verfälschen Gläser den Farbeindruck, die in natürlichem Braun, Grüngrau oder Grauabstufungen gehalten sind. Bei stark gelben, blauen und roten Gläsern besteht die Gefahr, dass etwa Ampelfarben, Bremslichter und Schilder schwer erkennbar werden, erklärt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS).

Bei der Form sind besonders Modelle mit schmalen Fassungen, dünnen Bügeln und großen Gläsern geeignet. Sie bieten einen guten Schutz für die Augen, schränken aber das Blickfeld nicht unnötig ein.

Wichtig ist, auf ausreichenden UV-Schutz zu achten, der wenig mit der Tönung der Gläser zu tun hat. Er ist in Nanometer (nm) angegeben. Am beste eigne sich ein UV-Schutz von bis zu 400 Nanometer, so der Tüv Rheinland.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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