Worauf Käufer bei einem gebrauchten Wohnmobil achten sollten

02.09.2019
Wasserschäden am Wohnmobil können teuer werden. Wie aber finden Interessenten beim Kauf eines gebrauchten Caravans heraus, ob Feuchtigkeit eindringt?
Wasserschäden zu reparieren, kann bei Wohnmobilen sehr teuer werden - darauf sollten Gebrauchtkäufer daher besonders achten. Foto: Markus Scholz
Wasserschäden zu reparieren, kann bei Wohnmobilen sehr teuer werden - darauf sollten Gebrauchtkäufer daher besonders achten. Foto: Markus Scholz

Köln (dpa/tmn) - Wer ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen will, lässt sich vom Verkäufer besser Nachweise regelmäßiger Dichtheitsinspektionen eines Fachhändlers zeigen. Das rät die «Auto Zeitung» (Ausgabe 19/2019).

Ein dichter Aufbau ist beim Wohnmobil sehr wichtig, denn Reparaturen von Wasserschäden können teuer werden. Auf der Suche nach möglichen Schäden sollten sich Kaufinteressenten daher nicht nur auf eine Geruchsprobe mit der eigenen Nase verlassen.

Wer selbst mit einem Feuchtigkeitsmessgerät prüfen möchte, bekommt diese in Werkstattqualität ab etwa 100 Euro, so die Zeitung. Tipps: Gebrauchte Wohnmobile nicht vor der Reise, sondern außerhalb der Saison kaufen - und dabei generell viel Zeit zum Prüfen des Zustandes und der oft komplexen Technik lassen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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