Winterzeit für die Helmpflege nutzen

10.01.2020
Der Start in die Motorradsaison liegt noch in weiter Ferne. Trotzdem müssen sich Zweiradfans in der Winterpause nicht langweilen. Sie können sich endlich ihrer Ausrüstung widmen.
Noch ist der Saisonstart in weiter Ferne - die beste Zeit, sich der Helmpflege zu widmen. Foto: Lukas Barth/dpa-tmn
Noch ist der Saisonstart in weiter Ferne - die beste Zeit, sich der Helmpflege zu widmen. Foto: Lukas Barth/dpa-tmn

Essen (dpa/tmn) - Die Winterpause können Motorradfans nutzen, um ihren Helm in Ruhe vor dem Saisonstart zu prüfen und zu pflegen. Mit lauwarmem Wasser und etwas Neutralseife bekommen Biker starken Schmutz von der Außenschale, erklärt das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Von scharfen Reinigern sollte man aber besser die Finger lassen, diese könnten die Helmschale schädigen. Hartnäckige Verschmutzungen und auch Insektenreste lassen sich mit einem feuchtem Tuch entfernen, das eine Zeit lang einweichen sollte, damit sich der Dreck danach einfach abwischen lässt.

Bei der Putzaktion nicht das Visier vergessen, das außen und innen geputzt werden muss. Dabei kann man gleich dessen Schließmechanismus unter die Lupe nehmen. Ein wenig Silikonspray sorgt für Schmierung. Zerkratze Visier gehören ausgewechselt.

Das Innenpolster wird mit einer lauwarmen Handwäsche mit Feinwaschmittel wieder sauber. Das ifz nennt spezielle Reiniger für Helmpolster, um auf Nummer sicher zu gehen. Herausnehmbare Polster sollten nicht in die Waschmaschine wandern. Nicht vergessen: Auch den Kinnriemen putzen und auf etwaige Beschädigungen prüfen.

Auch bei guter Pflege und ohne Beschädigungen oder Stürze sollte ein Helm im Regelfall nach etwa fünf bis sieben Jahren erneuert werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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