Welches Fahrzeug schützt bei Gewitter?

22.07.2020
Sommer heißt nicht nur Sonnenschein. Schnell kann ein Gewitter aufziehen und den Verkehr durcheinander bringen. Wie sollten sich Menschen im Auto, Cabrio, Wohnmobil oder auf Zweirädern verhalten?
Sicher durchs Gewitter: Blitze können Autos und ihren Passagieren kaum etwas anhaben. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Sicher durchs Gewitter: Blitze können Autos und ihren Passagieren kaum etwas anhaben. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Der Blitz schlägt äußert selten in Autos ein. Passiert es aber doch einmal, sind die Insassen dank der Karosseriekonstruktion auf der sicheren Seite, erklärt der ADAC. Das Blechkleid wirkt als sogenannter Faradaykäfig und leitet die Ladung ab.

Allerdings sollte man während eines Gewitters keine Metallteile im Auto anfassen, die mit der Karosserie verbunden sind. Auch bleiben Fenster und Schiebedach besser geschlossen und alle Antennen werden nach Möglichkeit eingefahren. Um erst gar keinen Blitzschlag zu provozieren, meidet man zudem höher gelegene Parkplätze.

Und was ist mit Cabios? Auch hier kann der ADAC Entwarnung geben: Die Konstruktion fast aller Verdecke weise Metallstangen auf, die die Ladung zusammen mit dem Rahmen der Frontscheibe, Überrollbügel und Mechanik des Verdecks ableiten.

Camper sollten indes die Türen, Fenster sowie Klappdächer von Wohnmobilen oder Wohnwagen schließen. Außerdem gilt: Weder Geschirr spülen noch duschen oder metallische Teile der Einrichtung berühren. Hängt man an der Stromversorgung des Camping- oder Stellplatzes, sollte das Kabel temporäer abgezogen werden.

Motorrad- oder Fahrradfahrer sind Unwettern dagegen ungleich stärker ausgesetzt als Camper oder Autofahrer. Nach Möglichkeit suchen sie am besten Schutz unter Brücken oder Vordächern, so der ADAC. Meiden sollten sie dagegen Metallkonstruktionen wie Gitter, Bäume und Zäune sowie generell erhöhte Stando

© dpa-infocom, dpa:200722-99-887501/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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