Ungarn und Serbien: Falsche ADAC-Pannenhelfer unterwegs

21.06.2016
Das Auto bleibt stehen. Ein Pannenhelfer muss her. Vorsicht ist geboten, heißt es derzeit in Serbien und Ungarn. Denn laut Automobilclub tummeln sich dort wohl falsche ADAC-Pannenhelfer.
Falscher «Gelber Engel»: In Ungarn und Serbien rücken Betrüger mit gefälschten ADAC-Autos aus, um an Geld fürs Abschleppen und überteuerte Reparaturen zu kommen. Foto: ADAC
Falscher «Gelber Engel»: In Ungarn und Serbien rücken Betrüger mit gefälschten ADAC-Autos aus, um an Geld fürs Abschleppen und überteuerte Reparaturen zu kommen. Foto: ADAC

München (dpa/tmn) - Falsche Pannenhelfer in den Farben des ADAC sind derzeit in Ungarn und Serbien unterwegs. So wollen sie an Geld fürs Abschleppen und überteuerte Reparaturen kommen. Davor warnt der Autoclub aus München.

Die Betrüger staffieren Autos und Mitarbeiter mit dem typisch gelben Aussehen aus und kleben oft auch das Clublogo oder die Aufschrift «Im Auftrag des ADAC» auf.

Aber: Im Ausland setzt der ADAC nach eigenen Angaben nur in Norditalien und Kroatien eigene Fahrzeuge ein. Anderswo erledigen Auftragsfirmen den Pannendienst - allerdings nicht in den gelben Autos des Clubs.

Vor allem, wenn die vermeintlichen Pannenhelfern gleich nach der Panne ohne Hilferuf anhalten, sollten Autofahrer skeptisch werden. Oft störten die Betrüger dann sogar den Mobilfunk, um keinen Kontakt zur echten ADAC-Hotline zu ermöglichen. In so einem Fall sollte man das Auto abschließen und sich etwas entfernen, um den Anruf erneut zu versuchen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer einen Funkschlüssel nutzt, sollte nach dem Abschließen kontrollieren, dass die Türen wirklich zu sind. Wichtig ist außerdem, dass keine Wertsachen im Auto liegen. Foto: Alexander Heinl Wertsachen nie im Auto lassen Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt Tipps um Dieben den Diebstahl von Wertsachen aus Autos zu erschweren.
Vorsicht Falle: Der ADAC warnt vor Betrügern, die in Osteuropa in den Farben des Autoclubs auftreten, um Pannenhilfe und Reparaturen für viel Geld anzubieten. Das Bild zeigt ein Fahrzeug im ADAC-Look in Serbien. Foto: ADAC/dpa-tmn ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern in Osteuropa In Osteuropa müssen sich Urlauber vor Betrügern in Acht nehmen. Diese geben sich als ADAC-Pannenhelfer aus. Davor warnt der Autoclub.
Leerstelle: Nach einem Autodiebstahl rufen Betroffene besser gleich die Polizei an und informieren ihre Versicherung. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Autodiebstahl: Polizei und Versicherung sofort informieren Das Auto ist verschwunden - da ist der erste Schreck meist groß. Doch was ist zu tun, wenn es wirklich gestohlen worden ist? Und was können Autofahrer tun, um den Dieben das Leben etwas schwerer zu machen?
Lohnendes Investment: Als grobe Richtschnur sollten Radler zehn Prozent des Fahrradpreises in die Absicherung investieren. Foto: Christin Klose Doppelt hält das Fahrradschloss besser Nach wie vor werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 300.000 Fahrräder geklaut. Die Auswahl an Schlössern ist groß, und die Digitalisierung ist auch bei den Zweirädern angekommen. Nachhaltiger aber sind nach wie vor die handfesten Lösungen.