Studie el-born gibt Ausblick auf Seats erstes Elektromodell

04.03.2019
Wer bei dem Namen «el-born» an Spanienurlaub denkt, liegt nicht ganz verkehrt. Schließlich heißt ein Stadtteil von Barcelona so. Seat will damit nun in Genf sein erstes Elektromodell in Szene setzen.
Unter Strom: Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Seat die Elektrostudie el-born. Foto: Seat/dpa-tmn
Unter Strom: Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Seat die Elektrostudie el-born. Foto: Seat/dpa-tmn

Weiterstadt (dpa/tmn) - Jetzt steht auch Seat unter Strom und wird ab 2020 ein Elektroauto anbieten. Das hat die spanische VW-Tochter im Vorfeld des Genfer Autosalons (7. bis 17. März) angekündigt und als Vorboten des Serienmodells die Studie el-born aus dem Hut gezaubert.

Benannt ist der kompakte Fünftürer nach einem Szeneviertel in Barcelona. Das Modell mit hohem Dach und strömungsgünstiger Schnauze basiert auf dem Elektrobaukasten des VW-Konzerns. Es teilt sich die Technik unter anderem mit der Genf-Studie Skoda Vision iV und dem ID Neo, mit dem die Muttermarke zum Jahresende auf den Markt kommen will.

In den Elektro-Seat haben die Ingenieure einen Akku mit 62 kWh aus dem Baukasten gepackt und so eine Reichweite von 420 Kilometern erzielt. Angetrieben wird das SUV von einem im Heck montierten E-Motor mit 150 kW/204 PS. Von 0 auf 100 km/h schafft es das Elektroauto in 7,5 Sekunden.

Schnell will der Seat auch beim Laden sein: Weil das Auto auf 100 kW-Technik ausgelegt ist, kann die Batterie binnen 47 Minuten zu 80 Prozent gefüllt werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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