Stiftung Warentest: Gute Noten für Kinder-Fahrradhelme

26.05.2016
Auf viele Kinder-Fahrradhelme ist Verlass. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Oft bemängelt wurde allerdings, dass sich am Helm keine Reflektoren befinden.
ADAC und Stiftung Warentest prüften 19 Kinderhelme fürs Fahrrad. Foto: Stiftung Warentest/Ralph Wagner
ADAC und Stiftung Warentest prüften 19 Kinderhelme fürs Fahrrad. Foto: Stiftung Warentest/Ralph Wagner

München (dpa/tmn) - Viele Fahrradhelme für Kinder sind in der Dunkelheit schlecht zu erkennen. Das geht aus einem Test des ADAC und der Stiftung Warentest hervor («test»-Ausgabe 6/2016). «Hier können Eltern mit flachen, reflektierenden Aufklebern nachhelfen», sagt Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC.

Ansonsten bekamen die meisten der 19 getesteten Helme aber gute Noten: Neun kamen zum Beispiel auf ein «Gut». Von den elf Modellen für rund Zehnjährige schnitten fünf Helme «gut» ab. Darunter war der Testsieger Cratoni Akino und die ihm folgenden Bell Sidetrack Child und Limar 242. Alle drei kosten je rund 40 Euro. Ein Helm fiel mit «mangelhaft» durch. In seinen Gurten fand sich Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

In der Kategorie für rund dreijährige Kinder mussten sich acht Helme beweisen, vier erwiesen sich als «gut». Auf die drei ersten Plätze kamen: Nutcase Little Nutty (70 Euro),Abus Anuky (38 Euro) sowie Alpina Ximo Flash (43 Euro). Hier schnitten jedoch gleich drei Helme «mangelhaft» ab. Bei zwei wich der tatsächliche Kopfumfang stark vom angegebenen ab. Sie fielen bei der Abstreifprüfung durch - bei einem Unfall darf sich der Helm nicht vom Kopf lösen. Bei zwei Helmen zeigten sich Gurte respektive Polster deutlich mit Naphthalin belastet, wie die Stiftung Warentest berichtet.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Für den Kindertransport ist ein Zweispuranhänger gut geeignet. Die zwei Rädern außen am Rahmen laufen stabil und vertragen viel Last. Foto: Luka Gorjup/pd-f/dpa-tmn Den richtigen Fahrradanhänger finden Mit einem Anhänger lässt sich ein Fahrrad schnell zur Familienkutsche oder zum Lastenesel umfunktionieren. Die Auswahl an Anhängern ist groß - wie sich entscheiden?
Falträder finden mit ihrer Koffergröße gut im Zugabteil Platz. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn Die große Übersicht der Fahrradtypen Wollen Sie ein Fahrrad zum Pendeln oder eines fürs Reisen? Oder eines, um sportlich auf Asphalt zu rasen oder über Stock und Stein zu kraxeln? Was immer Sie suchen: Es gibt für alles das passende Rad.
Tief stapeln: Ein möglichst niedriger Schwerpunkt der Ladung wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten des bepackten Fahrrades aus. Foto: Wolfgang Ehn/pd-f.de So wird das Fahrrad zum Nutzfahrzeug Das Fahrrad ist im Wandel. Vom reinem Freizeitspaß auf zwei Rädern entwickelt es sich für immer mehr Radler zum richtigen Verkehrsmittel. Denn auch als Transportmittel für Einkäufe, Kind und Kegel eignet es sich - auf was ist dabei zu achten?
Das Rad soll mit? Für den Transport mit dem Auto sind Anhängerkupplungsträger besonders beliebt. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn Welcher Fahrradträger passt zu mir? Soll das Fahrrad mit in den Urlaub, braucht man einen passenden Träger für das Auto. Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile.