Sportliche Spitze der ID4-Reihe: VW bringt GTX-Modell

28.04.2021
Wenn VW im Sommer die dynamische Topversion des elektrischen ID4 einführt, gibt es in Wolfsburg ein neues Sportabzeichen. Denn statt GTI trägt das 299 PS starke SUV den Beinamen GTX.
Stromschnelle: Bis zu 180 km/h bekommt der ID4 GTX Auslauf, die anderen E-Autos der ID-Reihe regelt VW bereits bei 160 km/h ab. Foto: Maground GmbH/VW AG/dpa-tmn
Stromschnelle: Bis zu 180 km/h bekommt der ID4 GTX Auslauf, die anderen E-Autos der ID-Reihe regelt VW bereits bei 160 km/h ab. Foto: Maground GmbH/VW AG/dpa-tmn

Wolfsburg (dpa/tmn) - Für sein elektrisches SUV ID4 startet VW im Sommer eine sportliche Topversion. Statt bislang GTI oder GTE trägt die künftig das Kürzel GTX und treibt den Preis laut Hersteller auf mindestens 50 415 Euro. Dafür gibt es zum bisherig solitären, in diesem Fall 150 kW/204 PS starken Motor im Heck noch eine zweite E-Maschine an der Vorderachse. Das macht den GTX zum Allradler. Außerdem klettert die Systemleistung damit auf 220 kW/299 PS.

Damit beschleunigt der ID4 GTX in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bekommt etwas mehr Auslauf: Während für die normalen ID-Modelle bei 160 km/h Schluss ist, wird der GTX laut Hersteller erst bei 180 km/h elektronisch eingebremst. Die Energie dafür liefert ein Akku (77 kWh),der eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern laut WLTP-Zyklus ermöglicht.

Dazu bekommt der GTX ein verändertes Set-up für Fahrwerk und Lenkung sowie die Option auf ein Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern, progressiver Lenkung sowie verminderter Bodenfreiheit. Außerdem haben die Niedersachsen das Design dezent modifiziert, die Grundfarbe der Karosserie stärker betont sowie ein paar abgedunkelte Anbauteile montiert.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-385420/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Klangverschiebung: Künftige E-Autos wie der Mercedes EQS (im Bild noch als Studie) sollen zwar grundsätzlich so leise wie möglich rollen, aber auch emotionalere Fahrsounds zur Verfügung stellen können. Foto: Daimler AG/dpa-tmn Sounddesign bei Elektrofahrzeugen Elektrofahrzeuge fahren leise, der Gesetzgeber schreibt ein Geräusch jedoch vor. Wie das klingt, ist den Soundingenieuren der Hersteller überlassen. E-Autos geben allerdings noch mehr Töne von sich.
Fürs urbane Umfeld entwickelt: Wie es aber mit dem knubbeligen e.GO Life weitergeht, ist noch ungewiss. Foto: e.GO Mobile AG/dpa-tmn Mini-E-Mobile für die Stadt 70 Kilometer Reichweite und gerade mal 45 km/h: Tesla-Fahrer mögen darüber lachen. Doch mehr braucht es nicht in der Stadt. Können Mini-Autos E-Mobilität auch ohne Förderung halbwegs bezahlbar machen?
Frischer Saft gefällig? Manche sehen im Plug-in-Hybrid eine Brückentechnologie, die auch Skeptikern die Reichweitenangst nehmen kann, also die Sorge, mit einem reinem E-Auto die Ladesäule nicht mehr rechtzeitig erreichen zu können. Foto: Jaguar Land Rover/dpa-tmn Plug-in-Hybride: Saubere Sache oder Dreck am Stecker? Schritt in die E-Mobilität oder staatlich subventionierter Klimabetrug? An Plug-in-Hybriden scheiden sich manche Geister. Die Teilzeitstromer sind nur so umweltfreundlich wie ihre Fahrer.
Japanischen Luxus lancierte Toyota in Europa mit seiner Nobeltochter Lexus bereits 1990. Foto: Toyota Neue Autos brauchen neue Marken: Das Phänomen der Submarken Mit neuen Marken versuchen traditionelle Autohersteller, neue Kunden zu erreichen. Der Trend geht dabei ein Stück weit weg vom Auto - hin zu Mobilität generell.