Sonnenbrillen mit schmalen Bügeln sind gut für Autofahrer

30.03.2016
Blendet Autofahrer die Sonne, hilft der Blendschutz nur ausreichend weiter. Besser ist es, eine Sonnenbrille dabei zu haben. Doch nicht jedes Modell sollte hinter dem Steuer getragen werden. Fassungen und Bügel müssen dafür geeignet sein.
Wer seine Sonnenbrille auch beim Autofahren tragen möchte, sollte ein Modell mit schmalen Bügeln auswählen. Damit überblickt man das Umfeld auch aus den Augenwinkeln. Foto: Andreas Gebert
Wer seine Sonnenbrille auch beim Autofahren tragen möchte, sollte ein Modell mit schmalen Bügeln auswählen. Damit überblickt man das Umfeld auch aus den Augenwinkeln. Foto: Andreas Gebert

Düsseldorf (dpa/tmn) - Autofahrer sollten beim Kauf einer Sonnenbrille auf möglichst schmale Bügel und Fassungen achten. Das empfiehlt der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA).

«Die Bügel im Schläfenbereich sollten nicht zu breit sein, damit auch der Blick aus dem Augenwinkel möglichst nicht behindert wird», sagt Lars Wandke vom ZVA. Zum Beispiel eine klassische Pilotenbrille mit dünnen Metallbügeln könnte sich da anbieten. Bei der Tönung sind ganz dunkle Modelle mit der Blendschutzkategorie 4 nicht mehr für den Straßenverkehr geeignet.

«Die Brillengläser dürfen zudem Signalfarben wie Ampelfarben oder ein Blaulicht nicht verfälschen», sagt Wandke. Braune und graue Gläser verfälschen die Farben laut ZVA am wenigsten. Günstig können sich Gläser mit Polarisationsfiltern auswirken. «Sie vermindern Spiegelungen zum Beispiel auf nassen Straßen, was die Sicherheit erhöht», erklärt Wandke.


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