So startet die sechste Generation des Opel Astra

01.09.2021
Bühne frei für den neuen Astra: Opel hat jetzt offiziell die nächste Generation des Golf-Gegners enthüllt und dabei noch zwei spannende Nachrichten aus dem Hut gezaubert.
Neues Kapitel: Opel fährt eine neue Generation seines Kompaktschlagers Astra vor - mit neuer Form und neuer Technik. Foto: Axel Wierdemann/Opel Automobile GmbH/dpa-tmn
Neues Kapitel: Opel fährt eine neue Generation seines Kompaktschlagers Astra vor - mit neuer Form und neuer Technik. Foto: Axel Wierdemann/Opel Automobile GmbH/dpa-tmn

Rüsselsheim (dpa/tmn) - Der neue Astra ist startklar: Den Kompakten in der sechsten Generation will Opel ab Herbst verkaufen und kurz nach dem Jahreswechsel ausliefern, so der Hersteller.

Bei der offiziellen Premiere in Rüsselsheim hat Opel noch zwei überraschende Nachrichten aus dem Hut gezaubert. So bleibe der Grundpreis von 22.465 Euro unverändert. Und entgegen erster Berichte werde es den Astra erstmals auch als reines Elektroauto geben.

Der Astra wächst weiter

Weil der Astra der erste aus dem neuen Konzernverbund ist, nutzt er eine gemeinsame Plattform mit Peugeot 308, Citroën C4 und DS4. Damit ändert sich das Format und der Astra legt in Länge, Breite und Radstand ein paar Zentimeter zu. Auch die Form des jetzt 4,37 Meter langen Fünftürers ist neu: Vorn trägt er die neue familientypische Vizor-Front mit einem schwarzen Kunststoff-Kühler. Die Flanken sind stark modelliert und das Heck betont kantig gezeichnet.

Innen orientiert sich der Astra an Mokka & Co und bekommt ein Digitalcockpit, mit zwei Displays, die wie Flachbildschirme frei und ohne Abdeckung auf dem Armaturenbrett stehen. Dazu gibt es zahlreiche neue Assistenzsysteme bis hin zum teilautonomen Fahren, Matrix-Scheinwerfern und einem Helfer zum automatischen Einparken.

Der Astra wird zum Stromer

Den größten Sprung verspricht Opel aber beim Antrieb. Denn die weiterentwickelte Plattform erlaubt erstmals den Einsatz eines reinen Elektroantriebs, den Opel für Anfang 2023 ankündigt. Schon vorher bekommt der Astra allerdings einen Stecker und startet auch als Plug-in-Hybrid Dafür kombiniert Opel einen 1,6 Liter großen Benziner mit einem E-Motor und einem Pufferakku von 12,4 kWh.

Je nach Modellvariante liegt die Systemleistung dann bei 132 kW/180 PS oder 165 kW/225 PS und die Höchstgeschwindigkeit bei bis zu 235 km/h. Die elektrische Reichweite beziffern die Hessen mit bestenfalls 60 Kilometern. Das drückt den Normverbrauch auf 1,1 Liter und den CO2-Ausstoß auf 24 g/km.

Kombi kommt später

Alternativ gibt es zunächst einen 1,2 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit 81 kW/110 PS oder 96 kW/130 PS sowie einen Diesel. Dieser schöpft aus 1,5 Litern Hubraum 96 kW/130 PS. Damit erreicht der Astra einen Normverbrauch von 5,4 und 4,4 Litern sowie CO2-Werte von 123 und 113 g/km.

Während Opel bei der Frage nach weiteren Motorvarianten zurückhaltend antwortet, haben die Hessen zumindest noch eine zweite Karosserievariante in petto: Im nächsten Jahr wird es den Astra auch wieder als Caravan mit Kombi-Heck geben.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-51390/4


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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