So packen Sie das Motorrad richtig

03.07.2020
Klar, ein Motorrad ist kein Lastenesel. Doch so einiges können auch Biker mit auf große Tour mitnehmen. Das will allerdings sicher verstaut sein - sonst wird es gefährlich.
Gut beladen? Wer sein Motorrad richtig packt, kann auch auf zwei Rädern einiges mit auf Reisen nehmen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Gut beladen? Wer sein Motorrad richtig packt, kann auch auf zwei Rädern einiges mit auf Reisen nehmen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Essen (dpa/tmn) - Es geht mit dem Motorrad in den Sommerurlaub? Beim Verstauen des Gepäcks in Koffer, Taschen oder Tankrucksack sind dann einige wichtige Grundregeln zu beachten, informiert das informiert das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Schwere Teile verstauen Sie zum Beispiel am besten weiter unten. Achten Sie dabei darauf, die Gewichte möglichst gleichmäßig links und rechts der Maschine zu verteilen.

Gurte und Riemen regelmäßig prüfen

Kommen bei der Sicherung des Gepäcks Riemen und Gurte zum Einsatz, sind die Packstücke besonders fest und sicher zu verzurren, damit sie nicht verrutschen oder gar abfallen können. Den festen Sitz kontrollieren Sie besser penibel und bei jeder Pause - denn auch feste Gurte und Riemen können sich unterwegs lockern.

Lange oder überhängende Enden müssen gekürzt oder zumindest zuverlässig so verknotet werden, dass sie nicht in den Antrieb oder die Speichen geraten können. Das Fahrwerk sollte man entsprechend an die höhere Belastung anpassen. Nach der Mehrbelastung aber nicht vergessen es wieder auf Normalbetrieb umzustellen!

Fahrverhalten ändert sich

Auf den ersten Kilometern sollten Sie es besonders vorsichtig angehen lassen, um sich an das veränderte Fahrverhalten aufgrund von Mehrgewicht und anderem Schwerpunkt der Maschine gewöhnen. Die Höchstgeschwindigkeit sollte je nach Art des Gepäcks nicht ausgereizt werden, so das ifz.

© dpa-infocom, dpa:200703-99-662165/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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