So kann man Energie beim E-Auto sparen

12.12.2018
Um die Reichweite nicht zu verringern, sollten E-Autofahrer den Stromverbrauch im Cockpit im Blick behalten. So lässt sich etwa auch beim Heizen etwas Energie sparen.
E-Autos lassen sich beim Laden per App vorwärmen. Foto: Sven Hoppe
E-Autos lassen sich beim Laden per App vorwärmen. Foto: Sven Hoppe

München (dpa/tmn) - Um Energie zu sparen, sollten E-Auto-Fahrer sparsam mit der Heizung umgehen. Besser niedriger einstellen und die Sitzheizung nutzen, da diese näher am Körper wirkt und weniger Energie verbraucht, rät der ADAC auf seiner Internetseite.

E-Autos lassen sich schon beim Laden vorwärmen, etwa per App. So kommt die Energie aus der Steckdose und nicht aus dem Akku. E-Autos müssen bei der Heizung auf die Akku-Energie zurückgreifen, da sie nicht wie ein Auto mit Verbrenner die Motorabwärme nutzen können. Manche E-Modelle haben auch eine Wärmepumpe an Bord, die Energie des Akkus effizienter zum Heizen nutzt. Sollte besonders die Reichweite im Winter ein wichtiger Kaufaspekt sein, sollte so eine Pumpe an Bord sein, rät der Autoclub.

ADAC-Wintertipps für E-Auto-Fahrer


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Batterien von E-Autos regieren bei kalten Temperaturen anders. Einige Dinge sind beim Laden deshalb zu beachten. Auch das Fahrverhalten sollte angepasst werden. Foto: Christophe Gateau Bei Kälte kann die elektrische Bremsleistung geringer sein Die Batterie eines E-Autos verhält sich bei niedrigen Temperaturen anders. Das ist kein Problem, solange Autofahrer ihre Fahrweise entsprechend anpassen und ein paar Dinge bei der Akku-Ladung beachten.
Gerade auf Kurzstrecken sollten Autofahrer im Winter auf die Sitzheizung verzichten. Denn sie belasten nur unnötig die Batterie. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Autobatterie auf Kurzstrecken schonen Will das Auto bei Kälte nicht anspringen, liegt es oft an einer leeren Batterie. Das passiert nicht nur bei älteren Fahrzeugen, auch neue Modelle sind manchmal dafür anfällig. Grund ist die stromfressende Ausstattung.
Fahrzeugkomponenten wie die Sitzheizung verbrauchen viel Strom. Künftig könnte sie Teil eines 48-Volt-Bordnetzes sein - zusammen mit Verbrauchern wie Turbolader, elektrischen Anfahrhilfen oder der Klimaanlage. Foto: Andrea Warnecke Welche Vorteile die 48-Volt-Bordspannung bringt Die Bordspannung eines Autos liegt bei 12 Volt. Immer mehr Hersteller installieren ein zweites Netz mit 48 Volt ins Auto. Was bringt das?
Bessere Proportionen und mehr Platz: Zwar misst der Ceed unverändert 4,31 Meter, hat aber mehr Radstand, vorne einen kürzeren und hinten einen längeren Überhang. Foto: Kia Golf ist auch nur ein Sport: Der Kia Ceed im Autotest Die Zeiten, in denen der Golf der elitäre Meister der Kompaktklasse war, sind lange vorbei. Zwar ist der VW zahlenmäßig noch immer unangreifbar, doch was Design und Technik angeht, kommen ihm Importmodelle wie der neue Kia Ceed gefährlich nahe.