Sicherheit fürs Auto: Das nützen mobile Alarmanlagen

27.08.2021
Eine einfache Möglichkeit, sein Auto vor Einbruch oder Diebstahl zu schützen, ist der Einbau einer mobilen Alarmanlage. Sie sind günstig und einfach zu montieren. Aber bringen sie auch Sicherheit?
Ungebetener Gast: Um Einbrechern und Dieben das Leben zu erschweren, bietet sich im Auto die Installation einer mobilen Alarmanlage an. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
Ungebetener Gast: Um Einbrechern und Dieben das Leben zu erschweren, bietet sich im Auto die Installation einer mobilen Alarmanlage an. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Wer sein Auto vor Einbruch oder Diebstahl schützen möchte, kann eine Alarmanlage einbauen. Weil feste Geräte häufig aufwendig zu installieren sind, sind mobile Geräte attraktiv. Das Magazin «Auto, Motor und Sport» hat in seiner aktuellen Ausgabe (19/2021) einige davon getestet.

Unterschieden haben die Tester dabei zwei Arten von Alarmanlagen: Klassische Geräte, die über einen Bewegungssensor ausgelöst werden und dann mehr oder weniger laut Alarm schlagen; und GPS-Tracker, die den Alarm ausschließlich auf das Smartphone des Besitzers ausspielen.

Die Alarmsirenen würden entschlossene Langfinger nach Einschätzung der Tester kaum beeindrucken. Gelegenheitsdiebe könnten vom Überraschungsmoment jedoch in die Flucht geschlagen werden. Die drei getesteten Geräte reagierten dabei alle auf Bewegung oder Erschütterung - unterschiedlich sensibel. Auch in ihrer Alarm-Lautstärke unterschieden sich die Geräte teils deutlich. Überzeugen konnte am Ende lediglich das Gerät «CPVan PIR Bewegungsmelder Alarm» für 24,99 Euro. Betrieben wird es mit Batterie.

GPS-Geräte sind deutlich teurer als klassische Alarmanlagen

Etwas teurer waren die GPS-Tracker im Test. Diese Geräte verfügen über eine GPS-Antenne zur Ermittlung des Standorts und eine eingebaute SIM-Karte, über die sie eine Datenverbindung zur Handy-App herstellen. Zum Anschaffungspreis kommt daher noch eine monatliche oder jährliche Grundgebühr hinzu. Die GPS-Tracker reagieren zum Beispiel auf Erschütterung, das Verlassen eines bestimmten Gebiets oder wenn die Zündung an- oder ausgestellt wird. Im Test haben alle Geräte zuverlässig funktioniert.

Als besten im Test hat «Auto, Motor und Sport» den «Prothelis Meintal GPS-Tracker» für 139 Euro plus 50,28 Euro jährlich laufende Kosten gekürt. Dieser überzeugte die Tester mit seiner übersichtlichen App und der einfachen Inbetriebnahme. Auch den «Salind 4G OBD GPS-Tracker» für 79,99 Euro (plus 49,99 jährlich) hält das Magazin für empfehlenswert. Dieses Gerät punktete vor allem durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

© dpa-infocom, dpa:210827-99-992197/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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