Schnell aus Gefahrenzone und Notruf absetzen

10.09.2020
Nach einem Unfall sind alle Verkehrsteilnehmer verpflichtet, zu helfen. Das gilt auch während der Corona-Pandemie. Wenigstens ein Notruf muss sein.
Pflicht zur Hilfe: Andere Verkehrsteilnehmer müssen nach einem Unfall helfen und auf jeden Fall einen Notruf absetzen, um Hilfe zu holen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Pflicht zur Hilfe: Andere Verkehrsteilnehmer müssen nach einem Unfall helfen und auf jeden Fall einen Notruf absetzen, um Hilfe zu holen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn es schwer klingt: Nach einem Unfall sollten Ersthelfer Ruhe bewahren und zunächst die Unfallstelle absichern. Dabei immer die eigene Sicherheit im Auge behalten und etwa auf vorbeifahrende Fahrzeuge achten, erläutert der Auto Club Europa (ACE).

Verletzte müssen schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Wer direkten Kontakt mit ihnen hat, sollte möglichst einen Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhe tragen.

Handwäsche und Desinfektion sind nach der Hilfe angebracht. Der ACE rät, die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu beachten. Jeder muss diesbezüglich aber individuell entscheiden, welche Hilfestellung er sich zumuten will - zum Beispiel mit Blick auf eigene Vorerkrankungen.

Man bleibt aber immer zur Hilfeleistung verpflichtet, ein Notruf muss stets erfolgen. Der wird abgesetzt, wenn die Unfallstelle abgesichert ist und gibt Antworten auf die sogenannten fünf «W-Fragen»: 1. Wo passierte der Unfall? 2. Was passierte? 3. Wie viele Verletzte? 4. Welcher Art sind die Verletzungen? 5. Warten, ob es Rückfragen gibt.

© dpa-infocom, dpa:200910-99-506461/2

Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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