Renault verpasst dem Zoe mehr Reichweite und neuen Innenraum

18.06.2019
Kleine Auffrischung gefällig? Renaults Stromer Zoe bekommt eine Rundumerneuerung. Das wirkt sich vor allem auf Design, Innenraum und Batterie aus. Die wichtigsten Infos in Kürze:
Der neue Renault Zoe kommt serienmäßig mit LED-Scheinwerfern, stärker konturierter Haube und größerer Raute. Viel wichtiger dürfte vielen Käufern aber die gewachsene Akkukapazität sein. Foto: Renault/dpa-tmn
Der neue Renault Zoe kommt serienmäßig mit LED-Scheinwerfern, stärker konturierter Haube und größerer Raute. Viel wichtiger dürfte vielen Käufern aber die gewachsene Akkukapazität sein. Foto: Renault/dpa-tmn

Paris (dpa/tmn) - Der Renault Zoe bekommt ein gründliches Update: Zum Jahreswechsel wollen die Franzosen ihr kompaktes Elektroauto mit aufgefrischtem Design, neuem Innenraum und einer größeren Batterie in den Handel bringen.

Von außen ist der Zoe vor allem an einem neuen Bug mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern, stärker konturierter Haube und größerer Raute zu erkennen. Innen gibt es nun höherwertige Materialien und ein neues Cockpit mit digitalen Instrumenten und einen großen Touchscreen für das Infotainment. Die wichtigste Änderung gilt aber dem Lithium-Ionen-Akku im Wagenboden.

Dessen Kapazität wächst dem Hersteller zufolge um rund 25 Prozent und liegt nun bei 52 kWh. Damit soll der Zoe auf eine WLTP-Reichweite von 390 Kilometern kommen. Parallel wird aber auch der alte Akku mit 40 kWh weiter angeboten.

Außerdem bekommt der Zoe einen neuen Motor mit 100 kW/136 PS und 245 Nm, der bessere Fahrleistungen ermöglichen soll: Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll der Zoe jetzt in weniger als zehn Sekunden schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 140 km/h angehoben worden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Autos wie der Twingo könnten es künftig schwer haben, sagt Hersteller Renault. Foto: Renault/dpa-tmn Die Zukunft der Stadtflitzer Der VW Up: zu teuer. Der Opel Adam: noch ohne Nachfolger. Der Ford Ka: bald Geschichte. Glaubt man den Prophezeiungen der Hersteller, ist die Zukunft der Kleinwagen finster - zumindest als Verbrenner.
Waschechter Stromer: Der Supersportwagen Pininfarina Battista fährt rein elektrisch. Foto: Nicolas Blandin/dpa-tmn Genfer Salon ist Startschuss für E-Autos in Europa Viele Neuheiten fahren auf dem Genfer Autosalon als reine E-Autos vor: Sportwagen, Kleinwagen und Geländewagen ebenso wie schnieke Coupés. Beginnt das Elektrozeitalter nun wirklich, oder ist das Ganze nur viel Gesumme um nichts?
Wird das der nächste Käfer oder Golf? Die Frage dürfte bis zum Ende des Jahrzehnts offen bleiben, denn bis dahin hat VW eine Serienversion der Studie I.D. angekündigt. Foto: Thomas Geiger In Paris beginnt die Zukunft des Autos Die Autohersteller zeigen auf dem Pariser Salon den Weg in eine bessere Zukunft und wollen der intelligenten Elektromobilität doch noch zum Durchbruch verhelfen. Bis der kommt, geht es weiter wie bisher - mit smarten Kleinwagen sowie SUV, SUV und noch mal SUV.
Neue Generation: Mercedes bringt das neue Modelle seiner B-Klasse. Foto: Daimler AG Das bringt das Autojahr 2019 Das Beste von heute und jede Menge für morgen - klingt wie Werbung eines Radiosenders, passt aber auch aufs neue Autojahr. Mitten im Wandel der Mobilität fahren die Hersteller mit neuen Modellen aus der alten Autowelt und viele Premieren für eine neue Zeit auf.