Probleme im Ausland: Graue oder rosa Führerscheine

13.05.2016
Wer keinen Führerschein im aktuellen Scheckkartenformat besitzt, kann im EU-Ausland Probleme mit der Polizei bekommen. Dabei sind die grauen oder rosa Führerscheine noch bis 2033 gültig.
Wer den aktuellen Führerschein im Scheckkartenformat nicht hat, kann bei Polizeikontrollen im Ausland Probleme bekommen. Foto: Norbert Försterling
Wer den aktuellen Führerschein im Scheckkartenformat nicht hat, kann bei Polizeikontrollen im Ausland Probleme bekommen. Foto: Norbert Försterling

Heilbronn (dpa/tmn) - Bei Verkehrskontrollen im Ausland sorgt der alte graue oder rosafarbene Führerschein immer wieder für Probleme mit der Polizei. Darauf weist die Geld und Verbraucher Interessenvereinigung (GVI) hin.

Zum Teil verlangten Polizisten sogar Bußgeld. Zu Unrecht. Denn die EU-Führerscheinrichtlinie (91/439/EWG) verpflichte die Mitgliedsstaaten dazu, die Führerscheine untereinander anzuerkennen.

Darunter auch die alten Scheine aus Deutschland, die noch bis 2033 gültig sind. Um Missverständnisse zu vermeiden, rät die GVI dazu, den Textlaut der Richtlinie in Landessprache dabei zu haben. Die GVI bietet auf ihrer Homepage einige Versionen gratis zum Herunterladen an.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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