Nur zwei Trockenreiniger überzeugen im Test

07.10.2021
Bei vielen Auto- und Motorradbesitzern steht die Wäsche ihrer Lieblinge regelmäßig auf dem Plan. Trockenreiniger versprechen hier ein sauberes Ergebnis ohne Sauerei. Halten sie das auch ein?
Wer's richtig macht, braucht keine Kratzer zu fürchten: Eine Autowäsche mit Trockenreinigern macht unbequeme Wasserschlepperei überflüssig. Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn
Wer's richtig macht, braucht keine Kratzer zu fürchten: Eine Autowäsche mit Trockenreinigern macht unbequeme Wasserschlepperei überflüssig. Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Kein Eimer-Schleppen oder Schlauch-Anschließen, keine nasse Sauerei - und das Grundwasser bleibt auch sauber.

Trockenreiniger für Autos und Motorräder versprechen bequemen, kratzerfreien Reinigungserfolg. Die Zeitschrift «Auto, Motor und Sport» (Ausgabe 10/2021) hat sich 14 solcher Produkte genauer angeschaut.

Untersucht haben die Tester die Trockenreiniger, die es meist in Spraydosen oder Pumpsprühflaschen gibt, neben der Reinigungs- und Pflegeleistung auch auf Materialverträglichkeit und Handhabung.

Zwei Reiniger heben sich ab

Wirklich überzeugen konnten dabei nur zwei Reiniger: Das Procycle Polierwachs für 23,30 Euro je Liter und der S100 Motorrad Schnellreiniger von Dr. Wack für 19,99 Euro je Liter. Beide erhielten die Testnote «gut».

Dabei sei das Polierwachs die Empfehlung für diejenigen, bei denen die Reinigungsleistung im Vordergrund steht. Wer besonders auf Pflege und Materialverträglichkeit Wert lege, greife hingegen besser zum S100 Motorrad Schnellreiniger.

Kratzer sind meist Anwendungsfehlern geschuldet

Alle anderen Reiniger im Test erreichten lediglich die Noten «befriedigend» oder «ausreichend». Das beste Testurteil «sehr gut» verfehlten laut den Testern alle Trockenreiniger klar. Der Grund: Das Testprogramm entsprach weitgehend dem der üblichen Reinigungsmittel, die mit Wasserunterstützung verwendet werden.

Wer fürchtet, dass bei der Pflege mit einem Trockenreiniger das Risiko für Kratzer zunimmt, den können die Tester beruhigen. Laut der Zeitschrift ist praktisch nie die Chemie, sondern immer der Anwender Schuld an Oberflächenschäden. Das komme zum Beispiel davon, wenn mit untauglichen oder verschmutzten Tüchern gearbeitet werde oder die Reiniger zu lange einwirkten.

© dpa-infocom, dpa:211006-99-503850/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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