Nissans neues Elektro-SUV Ariya kommt 2021

15.07.2020
SUVs gibt es in allen Größen und Formen. Und immer mehr fahren elektrisch. Das gilt auch für den neuen Ariya, den Nissan in einem Jahr auf die Straße bringen will.
Elektrischer Gleiter: Nissan will das SUV Ariya mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern in etwa einem Jahr auf den Markt bringen. Foto: Nissan/dpa-tmn
Elektrischer Gleiter: Nissan will das SUV Ariya mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern in etwa einem Jahr auf den Markt bringen. Foto: Nissan/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Nissan bringt mit dem Ariya seinen ersten elektrischen Geländewagen auf den Weg. Konstruiert ist er auf einer neuen, allein dem Akku-Antrieb vorbehaltenen Plattform. Mit rund 4,60 Metern ist er in etwa so lang wie der konventionelle Qashqai oder künftige Konkurrenten wie Tesla Model Y und VW ID4. Auf bis zu 500 Kilometer Reichweite ausgelegt, soll er in rund einem Jahr auf die Straße kommen, teilte der japanische Hersteller mit.

Welche Batterie darf's denn sein?

Angeboten wird er nach aktuellem Stand in zwei Motor- und Batterie-Konfigurationen: Es gibt ihn als Fronttriebler mit 160 kW/218 PS oder 178 kW/242 PS oder als Allradler mit zwei Motoren und 205 kW/279 PS, 225 kW/306 PS oder 290 kW/394 PS.

Außerdem lässt Nissan den Kunden die Wahl zwischen einem Akku mit 65 oder 90 kWh, der daheim an der Wallbox mit bis zu 22 kW und unterwegs an der Gleichstromsäule mit maximal 130 kW geladen werden kann. Je nach Modell erreicht der Ariya so zwischen 160 und 200 km/h und kommt auf Normreichweiten von 340 bis 500 Kilometern.

Große Bildschirme und kabellose Updates

Neue Wege verspricht Nissan auch für das Design, das Ambiente und die Ausstattung. So fährt der als SUV-Coupé gezeichnete Fünfsitzer mit einem leuchtenden Kühlergrill und einem strahlenden Markenlogo vor. Innen gibt es ein komplett digitales Cockpit mit großen Bildschirmen und Schaltern, die als Sensorfelder in den Konsolen versteckt sind.

Und bei der Software versprechen die Japaner eine natürliche Sprachsteuerung sowie Updates, die wie beim Smartphone kabellos «over the air» in den Wagen geladen werden können.

© dpa-infocom, dpa:200715-99-795457/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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