Motorrad: Eignet sich ein Sonnenvisier als flexible Lösung?

06.05.2022
Schönes Wetter lädt zu Touren auf dem Motorrad ein. Doch wenn die Sonne blendet, kann das schnell gefährlich werden. Dunkel getönte Visiere und Sonnenbrillen können helfen - haben aber Nachteile.
Bei Bedarf nutzbar: eine Zusätzliche Sonnenblende beim Motorradhelm. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Bei Bedarf nutzbar: eine Zusätzliche Sonnenblende beim Motorradhelm. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Essen (dpa/tmn) - Um auf dem Motorrad möglichst flexibel auf Sonneneinstrahlung reagieren zu können, können Biker zu sogenannten Sonnenvisieren greifen, informiert das Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Die in den Helm separat integrierten, auch Sonnenblenden genannten Visiere haben den Vorteil, dass sie sich ganz flexibel nach Bedarf nutzen lassen. So kann man sie meist mit einem Hebel seitlich am Helm herunterklappen, wenn die Sonne ungünstig steht und blendet.

Eine Sonnenbrille lässt sich unter dem Helm dagegen während der Fahrt nicht sofort abnehmen. Das kann auch an komplett sonnigen Tagen bei dunklen Waldpassagen oder in Tunnels schnell brenzlig werden.

Ein komplett getöntes Visier kann man in solchen Fällen zwar notfalls schnell öffnen. Das ist aber auch nicht optimal - der eigentliche Schutz entfällt dann für die Zeit. Etwas besser zeigen sich Visiere mit Verlauf von oben dunkel nach unten hell.

© dpa-infocom, dpa:220506-99-187153/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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