Mit Miettransporter nie ohne Einweiser einparken

08.10.2019
Ob für den großen Baumarkteinkauf oder den kleinen Umzug: Für alles, was nicht ins normale Auto passt, lassen sich stunden- oder tageweise Kleintransporter mieten. Doch das Fahren will geübt sein.
So klappt der Umzug ohne Unfall: Beim Einparken mit dem Transporter sollte man sich immer helfen lassen, um Blechschäden zu vermeiden. Foto: Ole Spata/dpa-tmn
So klappt der Umzug ohne Unfall: Beim Einparken mit dem Transporter sollte man sich immer helfen lassen, um Blechschäden zu vermeiden. Foto: Ole Spata/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Wer umziehen oder gekaufte Möbel transportieren will, mietet sich oft einen Kleintransporter. Fahrer ohne Routine mit den langen Kastenwagen sollten sich beim Rangieren und beim Einparken an schlecht einsehbaren Stellen aber lieber von Mitfahrern oder Passanten einweisen lassen.

Das rät der Tüv Rheinland. Oft schränkt eine fehlende Heckscheibe die Sicht nach hinten ein. Auch beim Abbiegen unterschätzen manche die bis zu acht Meter langen Gefährte mit großem Radstand.

Der Abbiegeradius müsse laut Experten größer sein, um nicht Bordsteine oder etwa parkende Pkw in der Kurve zu streifen. Seiten- und Hilfsspiegel helfen bei der Übersicht.

Bei Fahrverhalten und Übersichtlichkeit unterscheiden sich die teils bis zu 170 km/h schnellen Fahrzeuge «erheblich» vom normalen Pkw. So gilt besonders für Ungeübte: nur vorsichtig und defensiv fahren. Aufgrund der großen Angriffsfläche sind die Kastenwagen besonders für Seitenwind anfällig - dann unbedingt Tempo rausnehmen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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