Mit Maske auf dem Fahrrad unterwegs

05.11.2020
Die Maske ist an immer mehr Orten Pflicht. Auf dem Fahrrad ist man mitunter davon ausgenommen. Wer jedoch mit Maske radelt, sollte auf einen guten Sitz achten.
Mit vorauschauender Fahrweise und passender Maske fürs Gesicht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
Mit vorauschauender Fahrweise und passender Maske fürs Gesicht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Göttingen (dpa/tmn) - Wer mit Maske Fahrrad fährt, sollte darauf achten, dass diese möglichst fest sitzt, damit sie beim Fahren nicht verrutscht und zu ständigem Stoppen führt. Neben medizinischen oder Baumwollmasken können Radfahrer ebenso auf Halstücher zurückgreifen, die man bis über die Nase ziehen kann, erläutert der Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Rein formal gelten die Maskenvorschriften auch für Radfahrer. Es gibt jedoch Kommunen, die Ausnahmen für Radfahrende gestatten. Das wird kommunal und regional unterschiedlich gehandhabt. Deshalb lieber bei den zuständigen Behörden informieren, wie die Regelung lautet, empfiehlt der pd-f. Beim Schieben etwa in Fußgängerzonen sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Manchmal ist die Maske schon bei der Jacke an Bord

An kalten Tagen sind auch spezielle Winterjacken mit eingenähter Maske denkbar, ursprünglich gedacht als Outdoorkleidung für Alpinisten. Ein Problem sei allerdings gerade beim schnelleren Radfahren das Atmen unter der Maske, erklärt der pd-f. Tücher können hier luftdurchlässiger sein.

Auch die Brille kann mit Maske beschlagen, das legt sich aber oft nach einer Weile. Als Alternative bleiben nur Kontaktlinsen oder Sportbrillen mit einer speziellen Beschichtung, die ein Beschlagen verhindert. Sind sich Helm und Maske im Weg, kann man anstelle des Helms einen Fahrradairbag um den Nacken tragen. Genau wie anderswo gilt auch auf dem Fahrrad: Das Tragen einer Alltagsmaske ersetzt nicht die Abstands- und Hygieneregeln.

Lieber vorsichtig sein und sich und andere schützen

Wie eine Virenübertragung beim Hinter- und Nebeneinanderfahren von Radelnden ist, ist laut pd-f noch nicht endgültig geklärt. Werde es mit dem Rad irgendwo eng, etwa beim Abstellen am Fahrradparkplatz, solle man insofern Abstand halten und vorsichtshalber eine Maske tragen.

© dpa-infocom, dpa:201105-99-221099/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Atemschutzmaske darf unter bestimmten Voraussetzungen auch beim Autofahren getragen werden. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn Ist Corona-Mundschutz am Steuer erlaubt? Wer auf Nummer sicher gehen und andere nicht infizieren möchte, trägt in Corona-Zeiten einen Mundschutz. Aber darf man ihn eigentlich auch beim Autofahren anlassen?
Andreas Scheuer (CSU),Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, spricht neben Richard Lutz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn, zum Umgang der Bahn mit der Coronavirus-Krise. Foto: Michael Kappeler/dpa Bahn will weiterfahren: Kulanzregeln für Ticket-Umtausch Millionen Pendler, Urlauber und Geschäftsleute nutzen täglich Züge. Geht das auch in Zeiten des Coronavirus? Das Angebot soll bleiben, auch wenn die Bundesregierung zum Verzicht auf Reisen rät.
Virtuelle Zweirad-Welt: Nicht nur der klassische Online-Handel punktet in Corona-Zeiten, auch viele stationäre Händler lassen sich viel einfallen, um ihre Kunden weiter zu beliefern. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Fahrradkauf in Zeiten von Corona Wer in Corona-Zeiten ein neues Fahrrad kaufen möchte, muss mit Einschränkungen rechnen. Online-Händler sind weniger von der Krise betroffen als stationäre Händler. Aber diese gehen ungewöhnliche Wege.
Abstand halten: In Corona-Zeiten läuft der Verkauf im Fahrradladen anders als gewohnt ab. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Tipps zum Einkauf in Fahrradläden in Corona-Zeiten In vielen Bundesländern mussten Fahrradgeschäfte einige Zeit geschlossen bleiben. Ab sofort dürfen die meisten wieder öffnen. Der Velokauf läuft in Corona-Zeiten aber etwas anders ab als sonst.