Mercedes bringt den GLE wieder als Coupé

28.08.2019
Nach dem Generationswechsel beim GLE fährt Mercedes das SUV im Frühjahr auch wieder als viertüriges Coupé vor. Neben zwei Dieselmotoren gibt es einen Benziner - aber zunächst nur als AMG-Version.
Kommt im Frühjahr: Der Mercedes GLE als Coupé. Den vorerst einzigen Benziner gibt es im Mercedes-AMG GLE 53 (Foto). Foto: Daimler AG/dpa-tmn
Kommt im Frühjahr: Der Mercedes GLE als Coupé. Den vorerst einzigen Benziner gibt es im Mercedes-AMG GLE 53 (Foto). Foto: Daimler AG/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Mercedes bietet den GLE ab dem Frühjahr auch wieder als viertüriges Coupé an. Die neue Variante des großen Geländewagens feiert ihre Publikumspremiere auf der IAA in Frankfurt am Main (12. bis 22. September).

Sie kann wenig später bestellt werden, so der Hersteller. Preise nannte Mercedes noch nicht, sie werden aber deutlich über dem konventionellen Modell liegen, das bei 65.807 Euro startet.

Sportlichere Proportionen

Genau wie der herkömmliche GLE wächst auch das Coupé beim Generationswechsel, bleibt aber diesmal deutlich hinter dem Steilheck zurück. So ist der Radstand des 4,94 Meter langen Wagens sechs Zentimeter kürzer als beim Standardmodell und die Proportionen sind entsprechend sportlicher. Dennoch bietet das Coupé mehr Beinfreiheit als der Vorgänger und einen um 70 Liter auf 655 bis 1790 Liter erweiterten Kofferraum, so Mercedes. Außerdem gibt es im Innenraum nun Ablagen mit einem Gesamtvolumen von 40 Litern.

Die technischen Finessen übernimmt das Coupé vom normalen GLE: Es leuchtet serienmäßig mit LED-Technik, hat das Infotainment- und Bediensystem MBUX an Bord und kann neben Stahl- und Luftfederung auch mit einem intelligenten Aktivfahrwerk auf 48-Volt-Basis ausgestattet werden.

Zunächst zwei Diesel und eine AMG-Version

Unter der Haube gibt es zunächst nur zwei Dieselmotoren: Der drei Liter große Sechszylinder im GLE 350d leistet 200 kW/272 PS, kommt auf maximal 600 Nm und verbraucht im Mittel 7,5 Liter (197 g/km CO2). Für den GLE 400d stehen 243 kW/330 PS, 700 Nm, 7,5 Liter Verbrauch und 198 g/km im Datenblatt. Beide Motoren gibt es ausschließlich mit Neungangautomatik und Allradantrieb.

Den vorerst einzigen Benziner liefert AMG. Dort wird das Coupé mit einem drei Liter großen Sechszylinder samt 48-Volt-Starter zum Mercedes-AMG GLE 53 aufgerüstet. Er leistet 320 kW/435 PS sowie 520 Nm und nutzt zeitweise einen elektrischen Boost von 16 kW/22 PS und 250 Nm. Das ermöglicht einen Sprintwert von 5,3 Sekunden und drückt zugleich den Verbrauch auf 9,3 Liter (212 g/km CO2). Bei dieser Auswahl wird es laut Mercedes allerdings nicht bleiben. Stattdessen soll es das Coupé bald auch mit Plug-in-Technik geben.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Opel präsentiert das jüngste Facelift des Corsa - und erstmals eine vollelektrische Version des bekannten Kleinwagens. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn IAA wird zur Schau der leisen Töne Die einen zeigen ausschließlich Elektroautos, die anderen sind gar nicht da - selten war es auf einer IAA in Frankfurt so ruhig wie in diesem Jahr. Dafür stehen viele der Neuheiten vor dem Marktstart.
Den Mercedes GLE gibt es bald auch als GLE 350 mit Plug-In-Hybrid. Damit sind die ersten gut 100 Kilometer auch mit reiner Stromfahrt möglich. Foto: Dieter Rebmann/Daimler AG/dpa-tmn Mercedes setzt GLE und GLC unter Strom Stromantrieb für die ersten Kilometer bringt sogar tonnenschwere SUV zu den Abgaswerten eines Kleinwagens - rechnerisch. Auf der IAA gibt es nun zwei neue Teilzeit-Stromer aus Stuttgart zu sehen.
Mercedes wagt sich auf neues Terrain: Die Schwaben bieten mit der X-Klasse ihren ersten Pick-up an. Den gibt es ab 37 295 Euro. Foto: Daimler AG/dpa Mercedes X-Klasse im Test: Laster trifft Luxus Sie sind nur eine Nische und werden meist als Nutzfahrzeuge gekauft. Doch weil mittlerweile bald jeder ein SUV fährt, suchen echte Abenteurer härtere Autos - und werden jetzt auch bei Mercedes fündig. Als erste Nobelmarke haben die Schwaben einen Pick-up herausgebracht.
Alternative Antriebe und die Digitalisierung sind zwei Schwerpunkte der IAA 2017. Foto: Uwe Zucchi/dpa Zwischen Dieselangst und «New Mobility»: IAA des Umbruchs Noch nie war die Zukunft des Autos so ungewiss wie zu dieser IAA. Die Hersteller ringen um umweltgerechte Alternativen zu Verbrennungsmotoren. Gleichzeitig könnten digitale Technologien das Autofahren grundsätzlich verändern.