Mercedes-AMG GT-R startet bei 165 410 Euro

13.12.2016
Mercedes-AMG lässt den Sportwagen GT im Frühjahr 2017 in einer besonders sportlichen Variante an den Start gehen: Bis zu 318 km/h schnell soll der 430 kW/585 PS starke GT-R werden können. Auf der Nürburgring-Nordschleife ist er aktuell schnellster Straßensportler.
Heißer Grill: Das Kühlerdesign des Mercedes-AMG GT-R soll an die früheren Panamericana-Rennwagen von Mercedes erinnern. Der Straßenrenner leistet 430 kW/585 PS. Foto: Daimler AG
Heißer Grill: Das Kühlerdesign des Mercedes-AMG GT-R soll an die früheren Panamericana-Rennwagen von Mercedes erinnern. Der Straßenrenner leistet 430 kW/585 PS. Foto: Daimler AG

Portimao (dpa/tmn) - Stärker, schneller - und deutlich teurer: Wenn der Mercedes-Ableger AMG im März 2017 mit dem Verkauf des GT-R beginnt, legen die Schwaben in jeder Hinsicht die Latte etwas höher.

Die vom Rennsport inspirierte Version des Sportwagens legt dem Hersteller zufolge in der Leistung im Vergleich zum Basismodell um rund 20 Prozent zu. Sie holt aus dem Vier-Liter-V8-Motor nun 430 kW/585 PS und 700 Nm heraus. Der Sprint auf Tempo 100 verkürzt sich auf 3,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit klettert auf 318 km/h.

Auch dank ausgeklügelter Aerodynamik und ebensolcher Fahrwerkstechnik samt Hinterradlenkung und neunstufiger Traktionskontrolle hält der GT-R mit 7:10:9 Minuten den Rekord als schnellster Straßensportler auf der Nordschleife des Nürburgrings. Allerdings liegt der Preis mit 165 410 Euro auch um rund ein Drittel über dem Grundmodell.

Neben dem getunten V8-Motor und dem aufwendigen Fahrwerk gibt es dafür laut AMG-Chef Tobias Moers ein verändertes Design mit Kühlergrill der früheren Panamericana-Rennwagen, bis zu drei Zentimeter weiter ausgestellte Kotflügel und einen großen Heckspoiler. Außerdem drückt AMG das Gewicht mit Karbon, Aluminium und Magnesium um 15 Kilogramm und will mit einem neuen Klappenauspuff für einen intensiven Klang sorgen. Den kombinierten Kraftstoffverbrauch gibt Mercedes mit 11,4 Litern an (259 g/km CO2).

Wer den schnellsten Mercedes im aktuellen Modellprogramm fahren möchte, muss sich allerdings erstmal ein wenig Zeit lassen, räumt Moers ein: Für 2017 ist die Produktion bereits weitgehend verkauft.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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