Mazda feiert Premiere des nächsten Dreiers

28.11.2018
Mazda hat seinen neuen Dreier für das neue Jahr angekündigt. Auf der Auto Show in Los Angeles zeigt der Hersteller das kompakte Auto bereits.
Dreier im Doppelpack: Der neue Mazda3 kommt als Stufenheck-Limousine und als Schrägheck (r). Foto: Mazda
Dreier im Doppelpack: Der neue Mazda3 kommt als Stufenheck-Limousine und als Schrägheck (r). Foto: Mazda

Los Angeles (dpa/tmn) - Der Mazda3 geht in die nächste Runde: Auf der LA Auto Show in Los Angeles (Publikumstage 30. November bis 9. Dezember) hat der japanische Hersteller jetzt die neue Generation des Kompaktautos vorgestellt und den Verkaufsstart für 2019 angekündigt.

Wie bisher wird es den Mazda3 als Fünftürer mit Schrägheck oder als Stufenheck-Limousine geben. Allerdings steht das Auto auf einer völlig neuen Plattform und bekommt ein deutlich weiterentwickeltes Design, das nahezu ohne Linien und Sicken im Blech auskommt, stellen die Japaner in Aussicht.

Auch der Innenraum ist radikal reduziert und kommt deshalb mit deutlich weniger Schaltern und Knöpfen aus. Stattdessen gibt es einen großen Touchscreen über der Mittelkonsole und einen Dreh-Controller auf dem Mitteltunnel.

Neu ist auch der Motor, der unter dem Namen Skyactiv-X eingeführt wird und als erster Benziner mit der Kompressionszündung eines Dieselmotors arbeitet. Das soll für bis zu 30 Prozent mehr Drehmoment als bei herkömmlichen Benzinern sorgen, während der Verbrauch auch dank eines zusätzlich installierten Mild-Hybrid-Systems um 20 bis 30 Prozent zurückgehe, so die Ingenieure, die aber konkrete Daten für den 2,0 Liter großen Vierzylinder schuldig bleiben.

Daneben wird es auch einen konventionellen 2,0-Liter-Benziner mit Mild-Hybrid sowie einen Diesel mit 1,8 Litern Hubraum geben, so Mazda weiter. Außerdem bieten die Japaner den Dreier auf Wunsch auch mit Allradantrieb an.

Neu sind zudem einige Assistenzsysteme: So kann die Elektronik nun auf der Autobahn nicht nur beschleunigen und bremsen, sondern auch beim Lenken unterstützen. Sie schaut bei unübersichtlichen Kreuzungen nach dem Querverkehr und überwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers nun erstmals mit einer Infrarot-Kamera.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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