Lexus verpasst dem ES digitale Außenspiegel

16.04.2020
Kamera und Bildschirm statt Außenspiegel. Was bislang eher in Fahrzeugstudien steckte, kommt beim Lexus ES nun in die Serienfertigung - gegen Aufpreis versteht sich.
Digitale Rückschau: Gegen Aufpreis bietet Toyota-Tochter Lexus den ES nun auch mit digitalen Außenspiegeln an. Foto: Lexus/dpa-tmn
Digitale Rückschau: Gegen Aufpreis bietet Toyota-Tochter Lexus den ES nun auch mit digitalen Außenspiegeln an. Foto: Lexus/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Digitale Außenspiegel kommen in die Großserie. Neben dem Audi e-tron kann nun auch der Lexus ES mit elektronischen statt optischen Seitenspiegeln geordert werden. Für einen Aufpreis von 2000 Euro.

Die Hybrid-Limousine tritt zu Preisen ab 48.550 Euro gegen Fahrzeuge wie die Mercedes E-Klasse oder den Audi A6 an. Das Seitenspiegelpaket enthält zwei Videokameras, die wie Insektenfühler aus der Tür wachsen. Sie übertragen ihr Bild auf zwei kleine Monitore, die an der Innenseite der A-Säule angebracht sind.

Das System soll mehr können, als nur Spiegeln

Neben dem futuristischen Aussehen und dem geringeren Luftwiderstand soll die Technik nach Herstellerangaben auch einen Sicherheitsvorteil bringen. Denn die digitalen Spiegel sind immer richtig eingestellt, werden von Nässe oder Dunkelheit weniger beeinträchtigt, passen ihre Perspektive automatisch den Fahrsituationen an und zeigen neben dem realen Verkehrsgeschehen auch noch Warnhinweise oder beim Rangieren auch Hilfslinien an.

An der restlichen Ausstattung des ES ändert sich laut Lexus nichts. Auch der Antrieb bleibt unverändert. So fährt die Limousine mit einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner samt Hybrid-Modul, kommt auf eine Systemleistung von 160 kW/218 PS und erreicht ein Spitzentempo von 180 km/h. Der Verbrauch liegt bei 4,7 Litern und der CO2-Ausstoß bei 106 g/km.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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