Kröten kreuzen Straßen: Augen auf und Tempo runter

29.03.2021
Die Wetterlage lockt Kröten und andere Amphibien heraus. Für Autofahrer heißt das: Augen auf und bremsbereit sein. Damit schützt man nicht nur die wandernden Kröten.
Die Wanderung der Kröten ist gefährlich, denn oft müssen sie Straßen überqueren. Viele Tiere werden dabei von Autos überfahren. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Die Wanderung der Kröten ist gefährlich, denn oft müssen sie Straßen überqueren. Viele Tiere werden dabei von Autos überfahren. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Achtung Krötenwanderung. Im Feiertagsverkehr rund um Ostern sollten Autofahrer besonders vorsichtig fahren. Es sind nämlich Frösche, Kröten und Molche auf Wanderschaft. Milde Nachttemperaturen von mehr als fünf Grad Celsius locken die Amphibien nach Angaben des Auto Club Europa (ACE) aus ihren Winterverstecken.

Auf ihrem Weg hin zu den Gewässern überqueren sie auch vielbefahrene Straßen. Vorausschauendes Fahren schützt nicht nur die Kröten, sondern auch Helferinnen und Helfer, die sie einsammeln. Besonders in der Dämmerung und in Gewässernähe ist mit Kröten zu rechnen.

Sieht man Kröten voraus, so gilt: Die Geschwindigkeit kontrolliert, aber stark verringern. Dann erst sollte man nach Möglichkeit vorsichtig ausweichen, dabei aber riskante Manöver unbedingt vermeiden. Niemandem ist geholfen, wenn das Auto im Graben oder im Gegenverkehr landet, um einer Kröte auszuweichen.

Außerdem warnt der ACE vor rutschigen Schmierfilmen auf der Fahrbahn, die entstehen können, wenn die Tiere beim Überqueren getötet werden. Wie bei Eis und Schnee verzichtet man besser auf abrupte Lenkbewegungen und Bremsmanöver.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-15202/2

ACE-Mitteilung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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