In drei Schritten: So sitzt Ihr Fahrradsattel richtig

19.06.2020
Nur wenn man auf dem Sattel bequem sitzt, macht das Radfahren Spaß. Die richtige Sattelhöhe lässt sich einfach überprüfen und einstellen.
Eine Frage der richtigen Einstellung: Für Radlerinnen und Radler ist es wichtig, dass die Sattelhöhe gut auf ihre Körpermaße eingestellt ist. Foto: Tino Pohlmann/ergon/pd-f.de/dpa-tmn
Eine Frage der richtigen Einstellung: Für Radlerinnen und Radler ist es wichtig, dass die Sattelhöhe gut auf ihre Körpermaße eingestellt ist. Foto: Tino Pohlmann/ergon/pd-f.de/dpa-tmn

Göttingen (dpa/tmn) – Fahrradfahrer sollten darauf achten, dass ihr Sattel richtig eingestellt ist. Wie das funktioniert, erklärt der Pressedienst Fahrrad (pd-f). Eine Anleitung in drei Schritten.

Schritt 1: Alles in der Waagerechten?

Zunächst wird überprüft, ob der Sattel waagerecht steht. Wichtig: Das Fahrrad muss dabei gerade stehen. Gebraucht werden eine Wasserwaage und ein Innensechskantschlüssel oder ein Multitool. Damit wird die Verschraubung in der Sattelstütze gelöst. Die Wasserwaage kommt nun auf den Sattel, dieser wird ausgerichtet und wieder fest gezogen.

Schritt 2: Die Fersenprobe

Nun hält ein Partner das Fahrrad fest, während der Radler oder die Radlerin aufsteigt. Alternativ kann man sich an einer Wand abstützen. Während sich der Radler auf den Sattel setzt, muss ein Pedal am tiefstmöglichen Punkt stehen. Nun stellt man die Ferse auf das Pedal und drückt das Knie durch. Erreicht der Fahrer das Pedal nicht mit der Ferse, muss der Sattel tiefer gestellt werden. Ist dagegen das Knie bei dieser Fersenprobe noch leicht gebeugt, gehört er höher.

Schritt 3: Den Sattel justieren für die richtige Haltung

Zum Verstellen wird nun die Schraube oder der Schnellspanner an der Sattelstütze geöffnet und die Sattelstütze nach Bedarf verschoben. Hat die Sattelstütze eine aufgedruckte Skala, kann die passende Einstellung schneller gefunden werden. Außerdem ist die richtige Sitzhaltung wichtig: Tritt ein Rundrücken auf, muss nachjustiert werden. Dazu kann man ausprobieren, wie sich die Haltung verändert, wenn man den Sattel am Gestell ein paar Millimeter nach vorne oder hinten zieht. Im Idealfall ergibt die Wirbelsäule dann eine S-Form.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Ausgezeichnet und verpflichtend: Das runde Verkehrszeichen Nummer 236 markiert einen Radweg, der für Fahrradfahrer verbindlich zu nutzen ist. Foto: Uli Deck/dpa/dpa-tmn Wo dürfen Radler tatsächlich fahren Radfahrer und Autofahrer würden sich im Verkehr am liebsten aus dem Weg gehen. Wo gut ausgebaute Radwege fehlen, kommt es oft zu Streit. Dabei sind die Regeln eindeutig.
Verlockende Infrastruktur: Ein eRadschnellweg verbindet den Göttinger Bahnhof mit dem Nordcampus der Universität. Foto: Swen Pförtner Radgipfel: Fahrradfahren soll beliebter werden Mehr Radverkehr könnte vor allem in großen Städten viele Probleme lösen. Beim Europäischen Radgipfel in Salzburg werden Anreize zur Förderung des Radverkehrs diskutiert. Wie lassen sich notorische Autofahrer vom Wechsel auf das Fahrrad überzeugen?
Fahrradfahren liegt im Trend. Foto: Uli Deck Wege und Sicherheit: Mit dem Fahrrad unterwegs Egal ob E-Bike, Mountainbike, Rennrad oder normales Fahrrad: Radeln ist in - und unterstützt dabei die Wirtschaft vor allem im ländlichen Raum.
Virtuelle Zweirad-Welt: Nicht nur der klassische Online-Handel punktet in Corona-Zeiten, auch viele stationäre Händler lassen sich viel einfallen, um ihre Kunden weiter zu beliefern. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Fahrradkauf in Zeiten von Corona Wer in Corona-Zeiten ein neues Fahrrad kaufen möchte, muss mit Einschränkungen rechnen. Online-Händler sind weniger von der Krise betroffen als stationäre Händler. Aber diese gehen ungewöhnliche Wege.