Hispano Suiza präsentiert Carmen

06.03.2019
Luxusfahrzeug mit Retrodesign und Elektroherz: Hispano Suiza stellt in Genf seinen Zweisitzer Carmen vor. Er soll ab etwa 1,79 Millionen Euro kosten.
Das Modell Carmen von Hispano Suiza soll ab rund 1,79 Millionen Euro in den Verkauf gehen. Die Markteinführung der 19 geplanten Exemplare ist für Juni 2020 vorgesehen. Foto: Nicolas Blandin
Das Modell Carmen von Hispano Suiza soll ab rund 1,79 Millionen Euro in den Verkauf gehen. Die Markteinführung der 19 geplanten Exemplare ist für Juni 2020 vorgesehen. Foto: Nicolas Blandin

Genf (dpa/tmn) - Auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) debütiert der elektrische Zweisitzer Carmen. Das Luxusfahrzeug ist ein Wiederbelebungsversuch der spanischen Traditionsmarke Hispano Suiza.

Das Auto soll anknüpfen an Glanzzeiten, als Hispano Suiza von 1904 bis 1946 unter anderem 12.000 edle Sportwagen verkaufte. Das Carmen-Design orientiere sich stark am Einzelstück H6C Dubonnet Xenia mit stromlinienförmigen Kotflügeln von 1938, teilte Hispano Suiza mit. Carmen ist mit 4,73 Meter allerdings kürzer als sein historisches Vorbild. Gestalterische Details sind der Trapezgrill mit Chromzierrat, die hinten zusammenlaufende Dachlinie und fast vollständig abgedeckte Hinterräder.

Schräg nach vorn öffnende Scherentüren geben den Innenraum frei. Die beiden elektrischen Sportsitze sind aus Carbonfasern gemacht, die Lederbezüge und -applikationen sind handvernäht. Auch das Monocoque-Chassis ist aus ultraleichtem Carbon.

Der Elektromotor ist mit 750 kW/1019 PS beziffert. Für Vortrieb sorgen zwei Motoren an der Hinterachse. Sie sollen das Auto aus dem Stand in unter drei Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Bei 250 km/h wird elektronisch abgeregelt, so die Angaben der Firma.

Der Sportler kostet ab rund 1,79 Millionen Euro. Die Markteinführung der 19 geplanten Modelle soll im Juni 2020 starten.

Genfer Autosalon


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Waschechter Stromer: Der Supersportwagen Pininfarina Battista fährt rein elektrisch. Foto: Nicolas Blandin/dpa-tmn Genfer Salon ist Startschuss für E-Autos in Europa Viele Neuheiten fahren auf dem Genfer Autosalon als reine E-Autos vor: Sportwagen, Kleinwagen und Geländewagen ebenso wie schnieke Coupés. Beginnt das Elektrozeitalter nun wirklich, oder ist das Ganze nur viel Gesumme um nichts?
PS stark und in unter sechs Sekunden von 0 auf 100: Der Cupra Ateca ist das erste Auto einer neuen Submarke bei Seat. Foto: Nicolas Blandin Seat startet neue Sportmarke mit dem Cupra Ateca Sportlich, modern und designbewusst - das sind die Attribute, die hinter dem Markennamen Cupra stehen. Wie das Konzept umgesetzt wird, demonstriert die Seat-Tochter nun am Beispiel des Allrad-SUV Ateca in Genf.
Der Brabus Ultimate 125 ist maximal 175 km/h schnell. Wer mit seinem Smart so schnell unterwegs sein will, muss für das Cabrio wenigstens 52 800 Euro investieren. Foto: Nicolas Blandin Brabus verpasst dem Smart eine Kraftkur Eigentlich ist der Smart ein klassisches Stadtauto, doch der Mercedes-Tuner Brabus hat den Kleinwagen nun für die Landstraße ausgerüstet. Zu sehen ist das Ergebnis auf dem Genfer Autosalon.
Kein Schnäppchen, aber viel Luxus: Mit etwa einem halben Meter Bodenfreiheit ist die Edelvariante der Mercedes G-Klasse voll geländetauglich. Foto: Nicolas Blandin Mercedes-Maybach G 650 Landaulet kostet 749 700 Euro Er gehört wohl zu den Stars auf dem Genfer Autosalon: der Landaulet G 650 von Mercedes-Maybach - ein Fahrzeug, das nicht nur Luxus ausstrahlt, sondern auch fürs Gelände taugt.