Gut jeder vierte Autofahrer möchte einen Oldtimer besitzen

18.03.2016
Old but gold: Oldtimer werden bei deutschen Autofahrern immer beliebter. Doch Anschaffung und Unterhalt sind oft nicht gerade billig. Umso erstaunlicher, welche Altersgruppe am meisten auf die guten alten Klassiker steht.
Lenkrad eines VW-Käfers, Baujahr 1965: Immer mehr Deutsche würden gerne einen Oldtimer besitzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Lenkrad eines VW-Käfers, Baujahr 1965: Immer mehr Deutsche würden gerne einen Oldtimer besitzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Allensbach (dpa/tmn) - Immer mehr Autofahrer in Deutschland würden gerne einen Oldtimer besitzen. Aktuell hat rund jeder Vierte diesen Wunsch, ergab eine repräsentative Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Demnach stieg der Anteil der Oldtimer-Fans binnen zweier Jahre um 10 Prozentpunkte auf 27 Prozent im Jahr 2015. Überdurchschnittlich groß ist der Drang zu älteren Fahrzeugen bei den unter 30-Jährigen (37 Prozent) und in der Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren (32 Prozent).

Mit zunehmenden Alter lässt das Interesse laut der Umfrage wieder nach: Nur 17 Prozent der Autofahrer ab 60 Jahren hätte gerne einen Oldie.

Als Gründe gegen den Kauf eines Oldtimers nennen 73 Prozent der Befragten den teuren Unterhalt und 63 Prozent die teure Anschaffung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Die Allianz pro Schiene hält Ticketpreise im Bahnverkehr für zu hoch und spricht von einer «Sonderlast für klimafreundliche Pendler». Foto: picture alliance Ist klimafreundlicher Nahverkehr zu teuer? Die Corona-Krise droht die von vielen geforderte Verkehrswende auszubremsen. Hinzu kommt, dass nach einer Untersuchung die Kosten für Bahnpendler deutlich gestiegen sind. Beim Radverkehr gilt derweil eine Stadt seit langem als Vorreiter.
2020 müssen Fahrgäste in mehreren Bundesländern Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr verkraften. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa Wo Fahrgäste 2020 mehr zahlen Bahnfahren wird im neuen Jahr billiger. Wirklich? Im Fernverkehr stimmt das zwar. Doch die tägliche Fahrt mit Bus und Bahn zur Arbeit und zum Einkaufen wird teurer. Jedoch nicht für alle.
Rasen kann schnell für ein volles Punktekonto in Flensburg sorgen. Foto: Ronald Wittek/dpa-tmn Vor 60 Jahren wurde das Verkehrszentralregister beschlossen Im Wirtschaftswunder-Deutschland stieg die Zahl der Autos und auch der Unfälle. Deswegen wurde vor 60 Jahren die Verkehrssünderdatei auf den Weg gebracht. Obsolet sind die Punktesammler aus Flensburg bis heute nicht.
Im ersten Halbjahr 2020 gab es deutlich weniger Verkehrstote. Wegen der Corona-Pandemie gab es jedoch auch weniger Verkehrsaufkommen. Foto: Stefan Puchner/dpa/Illustration Wie der Verkehr sicherer werden soll Die Zahl der Verkehrstoten sollte eigentlich innerhalb eines Jahrzehnts um 40 Prozent gesenkt werden. Das wird voraussichtlich nicht erreicht. Ein Überblick zur Debatte um mehr Verkehrssicherheit.