Gepäck im Fond mit Spanngurten sichern

22.04.2016
Die Ski auf die Rückbank legen und auf in die Berge - eine klassische Situation, die jedoch tödlich enden kann. Denn jeder Gegenstand im Auto kann sich bei einer Vollbremsung in ein tödliches Geschoss verwandeln. Daher gilt auch beim Gepäck: Anschnallen nicht vergessen.
In diesem Kofferraum ist die Ladung mit Spanngurten gesichert - ohne diese können die Gegenstände bei einem Aufprall die Insassen schwer verletzen. Foto: ADAC
In diesem Kofferraum ist die Ladung mit Spanngurten gesichert - ohne diese können die Gegenstände bei einem Aufprall die Insassen schwer verletzen. Foto: ADAC

München (dpa/tmn) - Loses Gepäck wie Skier, Koffer oder Helme sollten Autofahrer im Fond mit Spanngurten an den Zurrösen sichern. Das rät der ADAC. Auch der Fußraum hinter den Vordersitzen sei ein geeigneter Bereich für einzelne Stücke.

Ungesicherte Ladung kann beim Bremsen zur tödlichen Gefahr für die Insassen werden. Das zeigen Tests des Autoclubs mit loser Ladung und teils geklappter Rückbank. Bei einem Unfall mit 50 km/h schlägt ein 20 Kilogramm schwerer Koffer zum Beispiel mit einer Gewalt von bis zu einer Tonne auf.

Skier durchdringen die Vordersitze so, dass bei einem realen Unfall schwere Verletzungen der Wirbelsäule zu erwarten gewesen wären. Der ADAC empfiehlt zudem, auch bei nicht geklappter und unbesetzter Sitzbank im Fond die Gurte dort zu schließen. Das mache die Rückbank stabiler.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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