Generationswechsel beim Ford Kuga

03.04.2019
Kommendes Jahr stellt Ford den Kuga beim Generationswechsel auf eine neue Plattform. Das kompakte SUV soll größer und dabei leichter werden. Welche Antriebe bietet Ford beim Geländewagen an?
Größer, leichter und mit neuen Hybrid-Antrieben: So soll der neue Ford Kuga im Frühjahr 2020 in den Handel rollen. Foto: Ford AG
Größer, leichter und mit neuen Hybrid-Antrieben: So soll der neue Ford Kuga im Frühjahr 2020 in den Handel rollen. Foto: Ford AG

Köln (dpa/tmn) - Ford bereitet den Generationswechsel beim Kuga vor. Der kompakte Geländewagen soll auf einer neuen Plattform im Frühjahr 2020 in den Handel kommen. Er wird als erstes Modell der Marke mit drei verschiedenen Hybrid-Antrieben angeboten, teilte der Hersteller mit.

Mit dem Wechsel auf die neue Bodengruppe wird das Auto spürbar größer: Der Radstand wächst um zwei, die Länge sogar um neun und die Breite um vier Zentimeter. Entsprechend mehr Platz für Passagiere und Gepäck verspricht der Hersteller. Dennoch speckt der jetzt rund 4,60 Meter lange Wagen um bis zu 90 Kilo ab und wird entsprechend sparsamer, so Ford weiter.

Für weitere CO2-Einsparungen sorgt eine komplett neue Antriebspalette mit gleich drei unterschiedlichen Hybridsystemen. So gibt es neben konventionellen Benzinern mit 1,5 Litern Hubraum und 88 kW/120 PS oder 110 kW/150 PS und Dieseln mit 1,5 oder 2,0 Liter Hubraum und 88 kW/120 kW oder 140 kW/190 PS erstmals Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride.

Der Mild-Hybrid nutzt einen 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS mit einem elektrischen 48-Volt-Startergenerator und kommt so auf einen Verbrauch von 5,0 Litern und einen CO2-Ausstoß von 132 g/km. Für den Voll-Hybriden elektrifiziert Ford einen nicht näher spezifizierten, 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner und verspricht einen Normwert von 5,6 Litern (130 g/km CO2).

Für das Plug-in-Modell nutzt Ford den gleichen Benziner, kommt zusammen mit dem E-Motor auf eine Systemleistung von 166 kW/225 PS und montiert einen Puffer-Akku von 14,4 kWh. Der liefert genügend Strom für bis zu 50 Kilometer und drückt den Normverbrauch auf 1,2 Liter (29 g/km CO2).

Neben der breiten Auswahl an alternativen Antrieben soll der Kuga laut Ford vor allem mit seinen Assistenzsystemen und seinem Infotainment punkten. So gibt es künftig eine Online-Navigation, einen WLAN-Hotspot und eine App, mit der man aus der Ferne Zugriff auf den Bordcomputer und einige Fahrzeugfunktionen hat. Außerdem unterstützt die Elektronik den Fahrer bei der Spurführung, bei der Wahl von Tempo und Abstand, warnt vor Fußgängern und Querverkehr und übernimmt das Rangieren beim Parken.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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