Freigabe-Code für Autoradio in Fahrzeugschein schreiben

21.04.2016
Verlangt das Autoradio nach einem Batteriewechsel den PIN-Code, kratzen sich viele Autofahrer am Kopf. Wo steht der noch gleich?
Manchmal braucht man den PIN-Code für das Autoradio. Aber wie lautete der gleich noch? Foto: Kai Remmers
Manchmal braucht man den PIN-Code für das Autoradio. Aber wie lautete der gleich noch? Foto: Kai Remmers

Stuttgart (dpa/tmn) - Einmal die Autobatterie abgeklemmt, schon bleibt das Radio stumm. Denn das Gerät verlangt erstmal den PIN-Code, ehe es wieder Musik spielt. Oft findet sich der Code als Aufkleber im Serviceheft oder Fahrzeugbrief des Autos.

Auch ein kurzer Blick ins Bedienhandbuch des Radios kann sich lohnen, erklärt Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE). Um sich in so einem Fall eine lange Suche zu ersparen, hat der Fachmann folgenden Tipp: «Den Code kann man in seinen Fahrzeugschein schreiben.» Dort sei er leicht zu finden.

Doch was machen Autofahrer, wenn der Code unauffindbar ist? Bevor gleich das Radio getauscht wird, lohnt es sich, beim Fahrzeug-Händler nachzufragen, sagt Hack. Der kann den Code beim Hersteller anfordern. Voraussetzung ist ein Nachweis, dass man der Autobesitzer ist. Manche machen den Service aus Kulanz gratis, doch er kann auch Geld kosten.

Wenn der Code nicht mehr beschafft werden kann oder die dafür anfallenden Kosten den Wert des Radios übersteigen, dann bleibt nur der Kauf eines neuen Geräts. Das muss nicht einmal viel kosten. «Es gibt in der Regel bereits für 20 bis 50 Euro ordentliche gebrauchte Radios», sagt Hack.

Autoradio-Käufer können auch erwägen, ein Radio mit integriertem DAB+-Empfänger zu kaufen. Die größere Senderauswahl und etwas bessere Klangqualität können für die digitale Technik sprechen. Digitalradio ist schon in großen Teilen Deutschlands empfangbar. Wo genau, darüber gibt das Portal digitalradio.de unter http://dpaq.de/4Rhlc Auskunft. Hack schränkt jedoch ein: «Aufgrund der Umgebungsgeräusche im Auto werden nur absolute Audioliebhaber Qualitätsunterschiede hören.»


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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