Ford Ranger als Pick-up mit neuen Motoren und Assistenten

23.01.2019
Nach einer Erneuerungskur kommt der Ford Ranger als gestärkter Pick-up in den Handel. Der Hersteller hat vor allem am Dieselmotor geschraubt. Optische Nachbesserungen gibt es aber auch.
Ford hat seinen Ranger überarbeitet: Der Pick-up ist ab sofort bestellbar und rollt laut Hersteller ab Mitte des Jahres zu den Kunden. Foto: Ford
Ford hat seinen Ranger überarbeitet: Der Pick-up ist ab sofort bestellbar und rollt laut Hersteller ab Mitte des Jahres zu den Kunden. Foto: Ford

Köln (dpa/tmn) - Ford hat den Ranger überarbeitet. Der Pick-up bekommt neue Dieselmotoren, eine optionale Automatik mit zehn Gängen und neue Assistenzsysteme serienmäßig.

Wie der Hersteller mitteilt, ist der Pritschenwagen weiterhin mit drei verschiedenen Kabinenaufbauten zu Preisen ab 33.112 Euro bestellbar und wird ab Mitte des Jahres ausgeliefert. Optische Retuschen zeigen sich unter anderem an der Frontschürze und am Kühlergrill.

Neuer Topmotor ist ein zwei Liter großer Bi-Turbo-Diesel mit 156 kW/213 PS, der 500 Nm maximales Drehmoment parat hält und nach Norm 9,2 Liter verbraucht (228 g/km CO2). Daneben stehen noch zwei gleich große Turbodiesel zur Wahl, die 96 kW/130 PS (8,0 Liter und 209 g/km CO2) und 125 kW/170 PS (8,3 Liter und 216 g/km CO2) leisten. Alle Aggregate verfügen über einen SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung. Die die zwei stärksten Aggregate lassen sich erstmals im Ranger mit einer Zehngang-Automatik kombinieren

Neu abgestimmte Federn und Dämpfer sollen unter anderem das Fahrwerk direkter ansprechen lassen. Serienmäßig gehen unter anderem ein Geschwindigkeitsregler mit Auffahrwarnung, ein Spurhalte-Assistent und eine Verkehrsschilderkennung an Bord.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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