E-Flitzer Kangaroo soll Luxusprobleme lösen

06.03.2019
Dumm gelaufen, wenn das Chalet abseits von befestigten Straßen liegt und der Flitzer unterwegs immer wieder aufsetzt. Abhilfe bei solchen Luxusproblemen soll der Kangaroo schaffen.
Nicht nur das Fahrwerk ist höhenverstellbar, auch die Türen gleiten beim Kangaroo nach oben. Foto: Nicolas Blandin
Nicht nur das Fahrwerk ist höhenverstellbar, auch die Türen gleiten beim Kangaroo nach oben. Foto: Nicolas Blandin

Genf (dpa/tmn) - Eine Lösung für Luxusprobleme soll der Kangaroo vom italienischen Designhaus Giugiaro sein. Er wird unter dem Label GFG Style auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) präsentiert.

Je nach Untergrund bockt der Elektrosportwagen seine Karosse auf. Wie ein Känguru, das über verschiedene Untergründe hüpft, geht es dann weiter. In den drei Positionen Race, Road und Offroad kann die Karosserie justiert werden. Die Spanne der Höhenverstellung beträgt 120 Millimeter. Die Geländeeinstellung soll eine Bodenfreiheit von 260 Millimetern bieten. Allradantrieb, Vierradlenkung und 22 Zoll große Räder runden die technische Ausstattung ab.

Die Außenhaut des Kangaroo ist aus Carbonfaser laminiert. Die beiden Türen öffnen sich scherenartig nach vorn, die oberen Dachelemente gleiten als Flügeltüren nach oben. Der fahrbereite Prototyp ist laut Hersteller bis zu 250 km/h schnell, eingebaut ist eine 360 kW/489 PS starke E-Maschine. Von 0 auf 100 km/h sprintet das automobile Känguru in 3,8 Sekunden. Die Batterie ist laut Hersteller groß genug, um über 450 Kilometer mit einer Ladung fahren zu können.

Genfer Autosalon


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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