Drei- bis fünfjährige Opel Mokka zeigen wenig Mängel

20.08.2019
Das Ergebnis des Opel Mokka bei der HU kann sich sehen lassen: Über 90 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen besteht die Prüfung ohne Beanstandung. Doch das Mini-SUV hat auch Schwächen.
Können sich sehen lassen: Die positiven Urteile, die Experten über den gebrauchten Opel Mokka fällen. Foto: Opel Automobile GmbH/dpa-tmn
Können sich sehen lassen: Die positiven Urteile, die Experten über den gebrauchten Opel Mokka fällen. Foto: Opel Automobile GmbH/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Der Mokka steht für die sich wandelnde Marke Opel. Nach der Übernahme durch die französische PSA-Gruppe 2017 wurde der Rotstift angesetzt.

Schnell war klar: Das sich gut verkaufende Modell bleibt, auch wenn der nächste Mokka eine neue Plattform bekommen soll. Im Alltag gibt das Modell kaum Anlass zu Beanstandungen.

Modellhistorie: Der Mokka kam 2012 auf den Markt. Das Facelift folgte 2016 als Mokka X. Neu waren unter anderem der Telematik-Dienst Onstar, LED-Scheinwerfer sowie ein neuer Turbo-Ottomotor mit Allrad und 112 kW/152 PS, der kräftigste Benziner. Die Produktion des Mokka X lief Mitte 2019 aus. Der Nachfolger auf PSA-Plattform wird für 2020 erwartet.

Abmessungen: 4,28 m x 1,77 m bis 1,78 m x 1,65 m bis 1,66 m (LxBxH),Kofferraumvolumen: 280 l bis 1220 l.

Karosserievarianten: Der Mokka ist ein Mini-SUV.

Stärken: Das Fahrwerk ist straff, der Mokka fährt sich handlich, die Vordersitze sind bequem. Bei der Hauptuntersuchung (HU) trumpft das Modell auf. Ob Fahrwerks- oder Bremskomponenten - die Mängelquoten liegen sehr niedrig. Der «Auto Bild Tüv Report 2019» bilanziert: «92,2 Prozent der dreijährigen und 90,5 Prozent der fünfjährigen Mokka schaffen die Hauptuntersuchung ohne Mängel.»

Schwächen: Einzige kleine Schwächen bei der ersten HU sind leicht überdurchschnittliche Mängelquoten bei der Beleuchtung vorn und hinten sowie der deutliche Ölverlust. Das Platzangebot ist nicht üppig, die Verarbeitung teils etwas nachlässig, die Rundumsicht eher mangelhaft. Trotz des für die stärkeren Motoren verfügbaren Allradantriebs seien «ernsthafte Geländefähigkeiten» nicht zu erwarten, urteilt der Report.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt diesbezüglich: «Der Mokka schneidet mittel bis gut ab.» Für den durchwachsenen Auftritt sorgt in statistisch relevanter Häufigkeit vor allem die Autobatterie. Bei Exemplaren des Baujahres 2013 mussten die Helfer des Clubs besonders oft aufgrund schlapper Stromspeicher ausrücken.

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Allrad- und Frontantrieb): 85 kW/115 PS bis 112 kW/152 PS; Diesel (Vierzylinder mit Allrad- und Frontantrieb): 81 kW/110 PS bis 100 kW/136 PS. Den 1,4-Liter-Turbo mit 103 kW/140 PS gab es seit 2013 auch als Autogas-Version (LPG).

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern): - Mokka 1.6 (2013); 85 kW/115 PS (Vierzylinder); 87 000 Kilometer; 8400 Euro. - Mokka 1.4 LPG (2015); 103 kW/140 PS (Vierzylinder); 61 000 Kilometer; 11 950 Euro. - Mokka X 1.4 SIDI Turbo 4x4 (2017); 112 kW/152 PS (Vierzylinder); 34 000 Kilometer; 17 050 Euro.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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