Dortmund ist die Hauptstadt des Privatautos

08.06.2021
Nach wie vor dominiert das Auto die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Besonders im Westen gibt es eine hohe PKW-Dichte. An der Spitze eines Städtevergleichs steht Dortmund.
In keiner der zehn größten deutschen Städte gibt es mehr Privatautos pro Einwohner als in Dortmund. Dort kommen 46 Privat-Pkw auf 100 Einwohner. Foto: Bernd Thissen/dpa
In keiner der zehn größten deutschen Städte gibt es mehr Privatautos pro Einwohner als in Dortmund. Dort kommen 46 Privat-Pkw auf 100 Einwohner. Foto: Bernd Thissen/dpa

Flensburg (dpa) - In keiner der zehn größten deutschen Städte gibt es mehr Privatautos pro Einwohner als in Dortmund. Dort kommen 46 Privat-Pkw auf 100 Einwohner, wie Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen.

Auf Rang zwei folgt Essen mit 44 Pkw pro 100 Einwohnern. Schlusslicht unter den größten Städten ist Berlin. Auch auf den Rängen drei und vier liegen Städte aus Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf kommt auf 38, Köln auf 37 Privat-Pkw pro 100 Einwohner. Stuttgart folgt mit 36 auf dem fünften Platz vor Hamburg, München und Leipzig, die jeweils gerundet auf den Wert 35 kommen. Schlusslichter sind Frankfurt mit 32 und Berlin mit 29 Privat-Pkw pro 100 Einwohnern.

Zieht man die absolute Autodichte heran, verändert sich das Ranking. Inklusive Firmenwagen, Vermieterflotten und anderen Fahrzeughaltern springt Düsseldorf mit 51 Pkw je 100 Einwohnern auf Rang 1 vor Essen und Dortmund mit je 50. München läge mit 49 nur knapp dahinter auf Rang vier vor Stuttgart mit 48. Für die tatsächliche Autodichte ist dieses Ranking allerdings weniger aussagekräftig, da Autohersteller große Vermieter oder Konzerne teilweise alle Autos in einer Stadt zugelassen haben, auch wenn diese andernorts fahren.

© dpa-infocom, dpa:210608-99-908419/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Hamburg ist mit 785 öffentlichen Ladestationen für E-Autos Spitzenreiter in Deutschland. Foto: Daniel Bockwoldt Hamburg vorn bei E-Auto-Ladestationen in Deutschland Auch wenn der Ausbau an Ladestationen für Elektroautos in Deutschland stetig wächst, ist der Marktanteil der umweltfreundlichen Verbrenner-Alternativen noch gering. Experten nennen unterschiedliche Gründe für diese Entwicklung.
Für viele Autofahrer noch ein ungewohnter Anblick: Zum «Tanken» kommt das E-Auto an die Steckdose. Foto: Sven Hoppe Neue Elektrotankstellen sollen Reichweitenangst nehmen Die Elektromobilität nimmt zunehmend Fahrt auf. Doch mit jedem neuen Modell und jeder weiteren Zulassung wird ein anderes Problem offensichtlicher - es mangelt noch immer an einer ausreichenden Ladeinfrastruktur. Kommt Abhilfe?
Die Zahl der Todesopfer auf deutschen Straßen hat sich dieses Jahr voraussichtlich etwas erhöht. Foto: Sebastian Gollnow Wieder mehr Verkehrstote: Ursache könnte Turbo-Sommer sein Nach dem Tiefstand von 2017 sterben wieder mehr Menschen auf deutschen Straßen. Vor allem Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer brauchen nach Ansicht von Fachleuten mehr Schutz. Was kann getan werden?
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur geht davon aus, dass im Jahr 2030 mindestens 440.000 E-Auto-Ladepunkte benötigt werden. Foto: Sven Hoppe/dpa Bis 2030 fehlen mindestens 400.000 E-Auto-Ladepunkte Der Trend zur E-Mobilität lässt sich wohl nicht mehr stoppen. Doch damit die wirkliche Wende kommt, braucht es genügend Ladestellen. Eine Leitstelle hat nun berechnet, welchen Bedarf es in den nächsten Jahren geben könnte.