Der Pedelec-Akku mag es lieber wärmer

12.01.2021
Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf sein Elektrofahrrad verzichtet, widmet dem Akku besser etwas mehr Aufmerksamkeit. So bleibt der Kraftspender auch über den Winter fit.
Im Winter montieren Pedelecfahrer den Akku besser ab und nehmen ihn mit ins Haus. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Im Winter montieren Pedelecfahrer den Akku besser ab und nehmen ihn mit ins Haus. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Kälte mögen die Akkus von elektrischen Fahrrädern gar nicht. Sie kann ihnen speziell auf lange Sicht schaden. Damit sie den Winter gut überstehen, helfen ein paar Tipps vom Tüv-Verband (VdTÜV).

Bei Frost bleibt der Akku lieber nicht draußen am Pedelec, sondern kommt mit in die Wohnung oder lagert in einem wärmeren Keller. So büßt er nicht an Leistung und maximal nutzbarer Kapazität ein. Einen kalten Akku lässt man idealerweise vor dem Start etwas Zeit zum Aufwärmen auf etwa 20 Grad oder startet erst einmal nur mit dem geringsten Unterstützungsgrad. Der Handel bietet zudem Kälteschutzhüllen für Akkus an.

Vor dem Laden wartet man bei zu kalten Akkus besser, bis diese Zimmertemperatur erreicht haben. Dass zu kalte Akkus überhaupt geladen werden können, verhindern laut Tüv-Verband einige Systeme automatisch. Der Schutz vor niedrigen Temperaturen gilt auch für alle Akkus, die den Winter über gar nicht zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist zu verhindern, dass die ungenutzten Stromspender sich vollständig entladen. Um die Ladung nicht unter 30 Prozent fallen zu lassen, laden Pedelecbesitzer den Akku in der Winterpause von Zeit zu Zeit nach. Dabei die Herstellerangaben beachten.

© dpa-infocom, dpa:210112-99-993400/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Wer hauptsächlich gemütliche Ausflüge plant, benötigt ein anders konfiguriertes Pedelec als sportlich Ambitionierte oder Pendler. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn Mit Überblick das erste Pedelec kaufen Wer die Anschaffung eines Elektrofahrrads plant, kann angesichts des enormen Angebots schnell den Überblick verlieren. Wir sagen, worauf Anfänger bei einem Pedelec unbedingt achten sollten.
Damit Fahrradbremsen genau das tun können, raten Experten zum regelmäßigem Check und Austausch verschlissener Beläge. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn Bremsbeläge am Fahrrad regelmäßig warten und wechseln Die Bremsen am Rad sollten immer einwandfrei funktionieren. Regelmäßige Kontrolle und Austausch von Belägen ist daher wichtig - besonders bei Elektrofahrrädern.
Fahrradschutzbriefe bieten mittlerweile auch der Auto Club Europa (ACE),der Automobil-Club Verkehr (ACV) oder der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) an. Foto: ACV Automobil-Club Verkehr/dpa Ist ein Fahrradschutzbrief sinnvoll? Pedelecs haben Konjunktur, Radeln ist hip wie lange nicht. Im Fahrwasser des anhaltenden Bike-Booms wächst das Marktangebot an Fahrradschutzbriefen, die im Pannenfall Hilfe versprechen.
Putz und Einstellarbeiten der normalen Fahrradtechnik wie etwa den Federn. Foto: www.flyer-bikes.com/www.pd-f.de/dpa-tmn Brauchen Elektrofahrräder mehr Zuwendung? Fahrräder mit E-Motor boomen. Doch nicht nur bei der Pflege der Elektrofahrräder ist einiges anders. Auch bei Unterhaltskosten und Ersatzteilen gelten andere Regeln als beim klassischen Stahlross.