Der Hyundai Kona wird zum N-Modell

13.01.2021
Den frisch überarbeiteten Kona fährt Hyundai künftig auch als eigenständigen Sportler vor. Als N-Modell wird das kompakte SUV 280 PS stark - und soll im Sommer starten.
Noch leicht getarnt: Der Hyundai Kona fährt im Sommer erstmals auch als sportliches N-Modell vor. Foto: Hyundai/dpa-tmn
Noch leicht getarnt: Der Hyundai Kona fährt im Sommer erstmals auch als sportliches N-Modell vor. Foto: Hyundai/dpa-tmn

Offenbach (dpa/tmn) - Hyundai betont das «Sport» in SUV und bereitet den kompakten Kona auch als N-Modell vor. Nachgeschärft vom Werkstuner, soll er ab diesem Sommer antreten, teilt der Hersteller mit.

Neben einer betont knackigen Abstimmung für Fahrwerk, Lenkung und Bremsen und einem auf maximale Dynamik ausgelegten Fahrprofil gibt es vor allem einen potenten 2,0-Liter-Motor. Der Vierzylinder-Turbo leistet 206 kW/280 PS und geht mit bis zu 382 Nm zu Werke, so der Hersteller weiter.

Geschaltet wird mit einer achtstufigen Doppelkupplung. Angetrieben werden anders als bei der Konkurrenz nur die Vorderräder. Exakte Fahrleistungen nennt Hyundai noch nicht, doch wird sich der Kona N nur unwesentlich vom technisch weitgehend baugleichen i30N unterscheiden: Der erreicht bis zu 280 km/h und kommt aus dem Stand in rund sechs Sekunden auf Tempo 100.

Auch das finale Design will Hyundai erst zur Premiere im Frühjahr verraten. Allerdings sind am Prototypen schon jetzt der große Spoiler auf dem Heck, die etwas weiter geöffneten Lufteinlässe im Bug und die sportlicher geschnittenen Sitze im Innenraum zu erkennen.

© dpa-infocom, dpa:210112-99-998938/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Einen MG hatten Sie anders in Erinnerung? Stimmt, denn die mittlerweile nach China verkaufte Marke war früher für Roadster bekannt. Im Frühjahr startet sie mit einem elektrischen SUV neu durch. Foto: Marc Van Oene/MG/dpa-tmn Kompaktes Elektro-SUV startet im Frühjahr Knorrige Roadster aus England - daran denken wohl die meisten beim Namen MG. Doch die mittlerweile chinesische Marke startet nun neu durch - und fährt ein kompaktes Elektro-SUV vor.
Japanischer Leisetreter: Rein elektrisch soll der Toyota RAV4 mit Plug-in-Hybrid bis zu 75 Kilometer weit kommen. Foto: Toyota/dpa-tmn Toyota RAV4 bekommt Plug-in-Antrieb Noch im Herbst will Toyota den RAV auch mit Plug-in-Antrieb verkaufen. Damit soll der Konkurrent von VW Tiguan und Hyundai Tucson bis zu 75 Kilometer rein elektrisch fahren.
Frischer Saft gefällig? Manche sehen im Plug-in-Hybrid eine Brückentechnologie, die auch Skeptikern die Reichweitenangst nehmen kann, also die Sorge, mit einem reinem E-Auto die Ladesäule nicht mehr rechtzeitig erreichen zu können. Foto: Jaguar Land Rover/dpa-tmn Plug-in-Hybride: Saubere Sache oder Dreck am Stecker? Schritt in die E-Mobilität oder staatlich subventionierter Klimabetrug? An Plug-in-Hybriden scheiden sich manche Geister. Die Teilzeitstromer sind nur so umweltfreundlich wie ihre Fahrer.
Fürs urbane Umfeld entwickelt: Wie es aber mit dem knubbeligen e.GO Life weitergeht, ist noch ungewiss. Foto: e.GO Mobile AG/dpa-tmn Mini-E-Mobile für die Stadt 70 Kilometer Reichweite und gerade mal 45 km/h: Tesla-Fahrer mögen darüber lachen. Doch mehr braucht es nicht in der Stadt. Können Mini-Autos E-Mobilität auch ohne Förderung halbwegs bezahlbar machen?