Der E-Skoda Enyaq kommt Ende April auf den Markt

08.04.2021
Zwischen seinen SUVs Karoq und Kodiaq sortiert Skoda nun auch den Enyaq ein. Anders als die konventionellen Geschwister rollt der Enyaq rein elektrisch auf die Straße - bis zu 520 Kilometer weit.
Neues Elektroauto von Skoda: Der Enyaq kommt je nach Ausführung mit einer Akkufüllung bis zu 520 Kilometer weit. Foto: Skoda/dpa-tmn
Neues Elektroauto von Skoda: Der Enyaq kommt je nach Ausführung mit einer Akkufüllung bis zu 520 Kilometer weit. Foto: Skoda/dpa-tmn

Weiterstadt (dpa/tmn) - Skoda rollt ab dem 24. April sein erstes rein als E-Auto geplantes Modell auf die Straße. Der Enyaq iV ist technisch mit Konzernmodellen wie VW ID4 oder Audi Q4 verwandt. Das SUV soll mindestens 33 800 Euro kosten, teilte der Hersteller mit.

Dafür gibt es einen 4,65 Meter langen Geländewagen. Der fügt sich optisch bis auf den geschlossenen, auf Wunsch auch beleuchteten Grill und das etwas schräg gestellte Heck nahtlos in die SUV-Palette der Tschechen ein.

Im Wagenboden montiert Skoda drei Batteriepakete mit Kapazitäten von 55 bis 82 kWh. Die sollen Normreichweiten zwischen 350 und 520 Kilometern ermöglichen. Dazu gibt es einen Motor im Heck oder je einen pro Achse und insgesamt fünf Leistungsstufen mit 109 bis 220 kW. Dabei erreicht der Enyaq in der Regel bis zu 160 km/h.

Lediglich das zum RS geadelte Top-Modell bekommt Auslauf bis 180 km/h. Geladen wird laut Skoda gegen Aufpreis mit bis zu 125 kW. Im besten Fall ist der Akku binnen 38 Minuten von fünf auf 80 Prozent aufgefüllt. Der Enyag sei besonders geräumig, stellt Skoda in Aussicht - zumal die Elektro-Architektur mit den Akkus im Wagenboden und den Motoren nah an den Achsen den Passagieren mehr Platz lässt.

Obwohl etwa vier Zentimeter kürzer als die Limousine Octavia, biete der Enyaq bei 2,75 Metern Radstand deshalb rund fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit. Der Kofferraum fasst mindestens 585 Liter - die knapp 50 Liter an Ablagen und Staufächern im Innenraum nicht mitgerechnet.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-129778/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
E wie Extras: Spezielle Park- Ladeflächen werden vielerorts für E-Autos ausgewiesen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn Diese Sonderregelungen gibt es für elektrische Autos Wer ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybriden fährt, profitiert von einigen Sonderregelungen - das fängt bei der Kaufprämie an und hört beim Parken auf. Manche Extras sind durchaus umstritten.
Komplett unter Strom: Neben den klassischen Modellen bieten die Rüsselsheimer ihren Kleinwagen Corsa auch als reines E-Auto an. Foto: Christian Bittmann/Opel Automobile GmbH/dpa-tmn Im E-Auto fühlt sich vieles anders an Flüsterleise und überraschend flott - wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, macht ganz neue Erfahrungen und muss seine Sinne schulen. Der Spaß bleibt dabei nicht auf der Strecke. Im Gegenteil.
Der elektrische Gleiter: Mit dem EQS will Mercedes den Kunden eine Art elektrische S-Klasse anbieten. Foto: Tim Adler/Mercedes-Benz AG/dpa-tmn Die wichtigen Autoneuheiten 2021 fahren elektrisch Die Autoindustrie treibt 2021 treibt mit ihren Neuheiten den Systemwechsel voran: Das Gros der Debütanten fährt in fast allen Segmenten mit Strom. Werden klassische Verbrenner zur Ausnahme?
Getarnter Grünling: Vollends lässt Skoda die Hüllen bei seinem ersten als E-Auto geplanten Modell noch nicht fallen. Erst im Sommer soll der Enyaq iV präsentiert werden. Foto: Skoda/dpa-tmn Skoda fährt den Enyaq vor Skoda erhöht die Spannung auf sein erstes als reines E-Auto konzipiertes Modell. Das SUV hört auf den Namen Enyaq und und soll im Sommer präsentiert werden.