Carsharing-Angebote überzeugen größtenteils

29.03.2016
33 Angebote von 14 Anbietern in neun Städten: Soviele Carsharing-Möglichkeiten hat der ADAC zuletzt getestet. Die Angebote überzeugten größtenteils - jedoch übte der ADAC vereinzelt auch Kritik.
ADAC-Test: Der Carsharing-Anbieter car2go bekam in den Städten Frankfurt und Köln die Note «sehr gut». Foto: Bernd von Jutrczenka
ADAC-Test: Der Carsharing-Anbieter car2go bekam in den Städten Frankfurt und Köln die Note «sehr gut». Foto: Bernd von Jutrczenka

München (dpa/tmn) - Gute Noten für die Anbieter von Carsharing, aber ein paar Fallstricke im Kleingedruckten - zu diesem Ergebnis kommt ein Test des ADAC.

Der Autoclub hat in neun Städten, darunter München, Berlin und Freiburg, insgesamt 33 Angebote von 14 Anbietern getestet. 26 bekamen die Note «gut», drei waren «ausreichend». Viermal gab es die Höchstnote «sehr gut», nämlich für Angebote von cambio in den Städten Hamburg und Köln sowie car2go in Frankfurt und Köln.

Kritik übte der Autoclub daran, dass manche Anbieter Nutzer pauschal für nicht gemeldete Neuschäden haften lassen. Auch die Preismodelle seien mitunter nur schwer zu verstehen, monieren die Tester in ihrem Fazit.

Mitteilung des ADAC und Details zum Test


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Neuwagen in Europa verbrauchen einer Studie zufolge immer noch mehr Sprit als die Hersteller angegeben. Foto: Christophe Gateau/dpa Auto verbraucht mehr als angegeben - Was können Kunden tun? Wenn der Wagen mehr Sprit schluckt als vom Hersteller angegeben, ist das für Kunden ärgerlich. Das ist keine Seltenheit, wie eine Studie zeigt. Was können Verbraucher tun?
Kfz-Haftpflichtversicherer können Verträge nicht ohne triftigen Grund kündigen. Auf diese Weise darf etwa kein Tarifwechsel erzwungen werden. Jens Schierenbeck/dpa/tmn Foto: Jens_Schierenbeck Auto-Haftpflichtversicherer kann nicht einfach kündigen Wer schon vor vielen Jahren eine Auto-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, zahlt manchmal einen besonders günstigen Tarif. So mancher Anbieter reagiert darauf mit einer Kündigung. Zulässig ist das nicht.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim Oberlandesgericht Braunschweig eine Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen eingereicht. Foto: Peter Steffen Verbraucherzentralen bringen Klage gegen VW auf den Weg Verbraucherschützer ziehen stellvertretend für viele betroffene Dieselfahrer des VW-Abgasskandals vor Gericht. Dafür müssen diese sich voraussichtlich ab Mitte November im Klageregister eintragen. Eine Plattform hält Verbraucher über Neuigkeiten auf dem Laufenden.
Mit dem WLTP-Testverfahren werden die Abgasemissionen und der Verbrauch von Fahrzeugen ermittelt. Vom 1. September an dürfen nur noch Autos verkauft werden, die den neuen Test bestanden haben. Foto: Volkswagen AG Warum die Kfz-Steuer für viele teurer wird Autohersteller standen massiv in der Kritik, dass ihre Fahrzeuge auf der Straße viel mehr verbrauchen und auspusten als auf dem Prüfstand. Die Messverfahren sind nun strenger geworden. Das hat Konsequenzen für Autofahrer.