BMW X6 startet im November ab 75.500 Euro

30.10.2019
SUV sind zu Verkaufsschlagern geworden, die Fahrzeuggattung fächert sich formal immer weiter auf. Bei BMW steht jetzt das SUV-Coupé X6 in den Startlöchern. Was ist neu an der dritten Modellgeneration?
Lichtspiele: BMW lässt das SUV-Coupé X6 bereits in dritter Generation vorfahren. Erstmals ist jetzt auf Wunsch auch die für den Hersteller typische Niere beleuchtbar. Foto: Günter Schmied/BMW Group/dpa-tmn
Lichtspiele: BMW lässt das SUV-Coupé X6 bereits in dritter Generation vorfahren. Erstmals ist jetzt auf Wunsch auch die für den Hersteller typische Niere beleuchtbar. Foto: Günter Schmied/BMW Group/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Der BMW X6 geht in die dritte Runde. Vom November an verkauft BMW die nächste Generation des großen SUV-Coupés, das auf dem Fahrzeugmarkt gegen die Schrägheckmodelle von Porsche Cayenne und Mercedes GLE antritt.

Die Preise beginnen laut BMW bei 75.500 Euro. Sie liegen damit um rund 3500 Euro über einem vergleichbar ausgestatteten und angetriebenen X5.

Während sich die beiden Geländewagen bei der Technik gleichen und beim Ambiente und der Ausstattung kaum Unterschiede machen, sei der Auftritt des X6 eigenständiger denn je, heißt es beim Hersteller: Lediglich Scheinwerfer und Motorhaube werden vom X5 im X6 übernommen.

Dabei geht das SUV-Coupé wieder etwas aus dem Leim. Er streckt sich nun auf 4,94 Meter, ist 2,00 Meter breit und hat 2,98 Meter Radstand.

Die Niere lässt sich beleuchten

Dazu gibt es stärker modellierte Flanken, ein weiter ausgestelltes Heck sowie ein stark konturiertes Dach mit zwei angedeuteten Buckeln wie bei manchen Sportwagen. Als erstes BMW-Modell lässt sich der X6 auch mit einer beleuchteten Niere in der Front bestellen.

Innen wartet der X6 mit etwas mehr Platz für die Knie und Köpfe der Hinterbänkler sowie mit einem auf 580 bis 1530 Liter gewachsenen Kofferraum auf. Dazu gibt es analog zu X5 und X7 das neueste Anzeige- und Bediensystem mit animiertem Cockpit, Gestensteuerung und digitalem Assistenten sowie alles, was die Konzernforschung an Assistenzsystemen bereits auf der Straße hat.

Der X6M: SUV mit bis zu 290 km/h

Die Motoren starten mit dem X6 30d, einem drei Liter großen und 195 kW/265 PS starken Sechszylinder-Diesel. Darüber rangiert der X6 40i, der von einem ebenfalls drei Liter großen Sechszylinder-Benziner mit 250 kW/340 PS angetrieben wird. An der Spitze stehen der M50d, in dem der gleiche Diesel auf 294 kW/400 PS kommt, sowie als einziger V8 der M50i einem 4,4-Liter-Benziner und 390 kW/530 PS.

Damit erreicht der X6 Spitzengeschwindigkeiten von 230 bis 250 km/h und kommt auf Verbrauchswerte zwischen 6,1 Litern Diesel und 10,7 Litern Benzin pro 100 Kilometer. Das entspricht CO2-Werten von 159 bis 243 g/km. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht - dieses markiert der X6M. Er wird angetrieben von einem 4,4 Liter-V8, der bis zu 460 kW/625 PS leistet und 290 km/h ermöglicht.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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