Biker brauchen mehr als das gesetzliche Reifenprofil

22.05.2020
Für Motorradfahrer ist der griffige Kontakt der Reifen zur Fahrbahn lebenswichtig. Doch wie tief muss das Profil sein? Und wo misst man am besten nach?
Ob die Motorrad-Reifen ausreichend Kontakt zur Fahrbahn haben, ist unter anderem eine Frage der Profiltiefe. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn
Ob die Motorrad-Reifen ausreichend Kontakt zur Fahrbahn haben, ist unter anderem eine Frage der Profiltiefe. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Biker sollten stets mit mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Restprofil fahren. Das gilt vor allem für den Hinterreifen, rät Dekra. Allgemeine Aussagen dazu, wie viel mehr als das Mindestprofil es sein sollte, seien aber schwierig.

Denn einerseits weisen unterschiedliche Reifentypen von Haus aus ganz verschiedene Profiltiefen auf - etwa grobstollige Modelle an Geländemaschinen. Und andererseits fahren sich Reifen am Motorrad anders ab als beim Auto, nämlich meist in der Mitte. Dort sollte das Profil auch gemessen werden.

Allerspätestens sind neue Reifen fällig, wenn die alten in der Mitte kaum mehr als 1,6 Millimeter aufweisen. Wer sich mit seinen Reifen so gerade über dem gesetzlichen Minimum bewegt, erhöht nicht nur die Gefahr deutlich. Je nach Fahrleistung kann dann aus gerade noch legal ganz schnell illegal werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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