Besser bremsen auf dem E-Scooter

11.09.2020
Am E-Tretroller scheiden sich die Geister. Hippes Spaßgerät oder ernsthafter Beitrag zur neuen Mobilität. Egal, sicher bremsen sollten alle damit können - wie geht das am besten?
Wie das genau geht, sollten alle üben, bevor sie sich mit dem E-Tretroller ins Verkehrsgetümmel stürzen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Wie das genau geht, sollten alle üben, bevor sie sich mit dem E-Tretroller ins Verkehrsgetümmel stürzen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Egal, ob privat gekauft oder gemietet: Bremsen auf dem E-Tretroller will gelernt sein. Am besten geht das, wenn sich Rollerfahrer möglichst weit hinten aufs Trittbrett stellen und die Knie leicht beugen, berichtet der ADAC.

Das verlagert nicht nur den Schwerpunkt nach hinten und unten, sondern erleichtere Balance und Reaktionsvermögen. Alles Maßnahmen, um bei höherer Verzögerung einen Abflug über den Lenker zu verhindern.

Mit der Bremse des Vorderrads ziehen die E-Scooter-Piloten nur so kräftig, dass das Hinterrad knapp nicht abhebt. Die Hinterradbremse dagegen kann so stark betätigt werden, bis notfalls das Rad blockiert, sofern die Straße eben und gerade verläuft. Das üben E-Tretrollerfahrer aber besser vorher auf vom Verkehr abgelegenen geteerten Flächen.

Dort lässt sich auch üben, das verpflichtende Handzeichen vor dem Abbiegen zu geben. Auf diesen Gefährten ist das eine wackelige Angelegenheit. Der ADAC rät, dabei mit beiden Füßen nebeneinander auf dem Trittbrett zu stehen und die eine Hand nur zum Zeichengeben vom Lenker zu nehmen, am besten nur beim Geradeausfahren und auf ebener Staße. Obwohl nicht vorgeschrieben, raten die Experten dazu, auch auf dem E-Scooter einen Helm zu tragen.

© dpa-infocom, dpa:200910-99-509551/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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