Beim Gebrauchtwagenkauf: HU-Prüfbericht muss original sein

26.04.2016
Fahrzeuge, die schon einmal zugelassen waren, gelten als Gebrauchtfahrzeuge. Wer ein solches kauft, sollte beim HU-Prüfbericht vorsichtig sein.
Beim Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges sollte man unbedingt Originalunterlagen verlangen. Foto: Jörg Carstensen
Beim Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges sollte man unbedingt Originalunterlagen verlangen. Foto: Jörg Carstensen

Erfurt (dpa/tmn) - Wer einen Gebrauchtwagen kaufen will, sollte sich den Prüfbericht der jüngsten Hauptuntersuchung (HU) vom Verkäufer geben lassen - und zwar am besten im Original. Alternativ reicht auch eine bestätigte Zweitschrift.

«Wird nur eine Kopie vorgelegt, sollte man misstrauisch werden». Davor warnt Ute Schönfeld vom Tüv Thüringen. Derzeit häuften sich Berichte über gefälschte Tüv-Bescheinigungen.

Auch der Blick auf die Plakette auf dem Nummernschild kann Aufschluss über eine Fälschung geben: Die aufgedruckten Ziffern sollten sich beim Original leicht erheben. Im Zweifel kann die vorgeblich ausstellende Prüforganisation auch anhand der Fahrgestellnummer die Echtheit eines Prüfberichts ermitteln.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Nicht vergessen: In vielen Ländern wird für die Benutzung von Autobahnen eine Maut fällig. Foto: Andrea Warnecke Was Autofahrer bei Reisen ins Ausland beachten sollten Wer einmal im Ausland geblitzt worden ist, weiß, dass der deutsche Bußgeldkatalog noch vergleichsweise mild ist. Doch nicht nur mit dem Tempo sollten Autofahrer im Ausland aufpassen. Es gibt noch mehr zu beachten.
Laut StVO müssen einander entgegenkommende Fahrzeuge, die jeweils nach links abbiegen wollen, voreinander abbiegen. Foto: Marijan Murat Müssen Linksabbieger voreinander abbiegen? Kaum ein Fahrmanöver sorgt unter Autofahrern für derart viel Verwirrung wie das Linksabbiegen. Manche Verkehrsteilnehmer beharren darauf, nacheinander die Kreuzung zu überqueren. Doch was sieht die StVO vor?
Freie Fahrt: Sind keine speziellen Radampeln vorhanden, gelten für Radler ab 2017 nicht die Fußgänger-, sondern die Fahrverkehrsampeln. Foto: Bodo Marks Was sich 2017 im Straßenverkehr ändert 2017 bringt auch für den Straßenverkehr einige Neuerungen mit sich. Vor allem radelnde Eltern dürften sich freuen: Sie dürfen ihren Nachwuchs künftig auch auf dem Fußweg begleiten.
Und plötzlich steht man im Stau. Foto: Jan Woitas Stau-Tipps für Auto-Urlauber Die Sommerreisewelle rollt - hoffentlich. Denn mit stockendem Verkehr und langen Staus auf den Autobahnen müssen sich Autoreisende in den nächsten Wochen einstellen. Doch wie bereitet man sich auf den absehbaren Stillstand vor und was ist in einem Stau zu beachten?