Beifahrer sollten bei müdem Fahrer auf Pause bestehen

09.08.2019
Gerade bei längeren Fahrten trifft sie irgendwann jeden: Müdigkeit am Steuer. Autofahrer ignorieren Müdigkeitserscheinungen oft mit der Begründung, schnell ans Ziel kommen zu wollen. Doch dieses Verhalten ist gefährlich und sollte unterlassen werden.
Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Sekundenschlaf ist gefährlich. Um Müdigkeit zu erkennen, sind nicht nur Autofahrer in der Pflicht, auf den eigenen Körper zu hören.

Beifahrer sollten ebenfalls wachsam sein und gegebenenfalls eingreifen - und zwar nicht erst, wenn die Person am Steuer schon kurz vorm Einnicken zu sein scheint. Bereits erste Müdigkeitsanzeichen sollte man ernstnehmen und auf eine Pause bestehen, rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Muss man schnell weiter, wechselt die Person am Steuer einfach auf den Beifahrersitz und ruht sich dort aus. Ansonsten gilt: Sich an der frischen Luft bewegen oder, noch besser, 10 bis 20 Minuten schlafen und erst dann weiterfahren.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Die Schlafrhythmen unterscheiden sich von mensch zu Mensch. Deshalb lohnt es sich herauszufinden, welcher Rhythmus zu einem persönlich passt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Sekundenschlaf: Pendler sollten Schlafrhythmus beachten Eine häufige Unfallursache ist Übermüdung am Steuer. Gerade Pendler sind in den frühen Morgenstunden und nach dem Feierabend besonders gefährdet. Für mehr Sicherheit am Steuer sorgt die Beachtung des Schlafrhythmus.
Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden. Christin Klose/dpa-tmn Foto: Christin Klose Gegen Müdigkeit am Steuer helfen Pausen mit Power-Nap Müdigkeit oder gar Sekundenschlaf hinter dem Lenkrad können lebensgefährlich sein. Tricks wie Kaffee oder ein offenes Autofenster helfen in solchen Situationen aber nicht. Wozu Experten raten.
Nicht nur Alkohol, auch Müdigkeit wirkt sich im Verkehr gefährlich aus. Die Beeinträchtigung ist vergleichbar mit 0,5 Promille Blutalkohol. Foto: Andrea Warnecke Müdigkeit am Steuer wirkt wie Alkohol Die lange Feier ist vorbei. Gut, dass zuvor ein Fahrer bestimmt wurde, der nüchtern bleibt. Doch wenn der übermüdet ist, droht ebenfalls Gefahr. Denn Schlafmangel kann die Reaktionsfähigkeit ähnlich wie Alkohol beeinträchtigen.
Das Bild verschwimmt, gleich nickt der Fahrer ein: Eine Seltenheit ist das nicht. Foto: Daniel Karmann Jeder Vierte ist am Steuer schon eingenickt Stockdunkle Nacht außerhalb des Scheinwerferkegels, die Augen werden schwer, immer öfter muss man gähnen: Wohl fast jeder Autofahrer hat das schon erlebt. Eine Umfrage zeigt, dass viele am Steuer tatsächlich schon kurz eingeschlafen sind. Was können Betroffene tun?